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Missglückter Ausbruch beim Hähnewettkrähen in Forst

Forst. Mehr als ein Dutzend Hähne haben Pfingstmontag eine Stunde lang in der Ausstellungshalle in der Kirchstraße um die Wette gekräht. Unter den 15 Tieren, die bei der Traditionsveranstaltung des Rassegeflügelvereins Forst teilnahmen, waren acht Zwerg-Hähne. red/js

"Schon beim Einsetzen in die Käfige wollte sich ein Hahn durch Flucht entziehen und entwich. Nur durch den Einsatz aller Anwesenden konnte dieser in der großen Halle gefasst werden und dem Wettkampf wieder zugeführt werden", gab Klaus Höchsmannn einen Einblick in den turbulenten Start in den Wettbewerb. Die anderen Starter hätten danach empört gegackert, an Krähen sei zunächst nicht zu denken gewesen. Zwei Hähne, darunter der verhinderte Ausbrecher, schwiegen auch später während des Wettbewerbs beharrlich.

In diesem Jahr hat ein großer New Hampshire Hahn von Gert Metag mit insgesamt 132 Krährufen in einer Stunde das Rennen gemacht. Es folgten der Wyandotten-Hahn von Wolfgang Dubrau und der Rheinländer-Hahn von Nando Günter.

Bei den Zwerg-Hähnen siegte der Zwerg-Wyandotten Hahn von Wolfgang Dubrau, der 71 Mal krähte und damit den Zwerg-Dresdner von Klaus Höchsmann und den Zwerg Brahma von Gert Metag auf die Plätze zwei und drei verwies.