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| 18:39 Uhr

Leserbrief
Längere Wege für Friedhofsbesucher

Zum Artikel „Friedhofszugang in Forst bleibt geschlossen“ vom 16. April

Es ist schon bemerkenswert, dass die Standfestigkeit der Grabmale zwecks Gewährleistung der Sicherheit regelmäßig kontrolliert wird, aber der Wegfall eines  wichtigen Friedhofszugangs offensichtlich keine große Bedeutung für die Forster Stadtverwaltung hat. Nach der unfallbedingten Beschädigung der Mauer und des Eingangstores am 12. März hat die Stadtverwaltung lediglich einen Bauzaun aufgestellt und den Zugang gesperrt. Auf eine Beseitigung des Schutts hat man bislang ebenso verzichtet wie auf eine zeitnahe Reparatur.

Fakt ist, dass für alle Angehörigen, die Gräber im unteren Teil des Friedhofs zu pflegen haben, die Wege deutlich länger geworden sind, wenn sie den Haupteingang oder den Eingang nahe der kleinen Kapelle nutzen müssen. Die Begründung von Frau Korittke, die Durchgangshöhe sei auch bei dem Türchen nicht mehr gewährleistet, ist ebenso dürftig wie die Aussage, dass sie eine schnelle Reparatur des kaputten Eingangs nicht erwartet.

Ich finde die Reaktion der Stadtverwaltung sehr beschämend – ein Armutszeugnis für die Stadt Forst!

Berthold Oberfeld,
Forst