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| 13:12 Uhr

Kommentar
Forst braucht dringend Hilfe

 Sven Hering
Sven Hering FOTO: LR / Sebastian Schubert
Die Zahlen, die der Verband Berlin-Brandenburger Wohnungsunternehmen (BBU) in dieser Woche vorgelegt hat,  sind ein Alarmsignal. In kaum einer anderen Stadt stehen so viele Wohnungen leer wie in Forst.

Die Plattenbauten in der Rosenstadt sind zum großen Teil unmodern, in die Jahre gekommen und damit unattraktiv. Die Nachfrage nach Wohnraum sinkt zudem wegen des Bevölkerungsrückganges. Die Wohnungsbaugesellschaft hat außerdem noch immer damit zu tun, Altschulden abzustottern. Ohne Hilfe wird sie nicht aus dem aktuellen Dilemma herauskommen. Die Forderung des BBU sind deshalb praktisch alternativlos: Forst braucht zusätzliches Geld aus dem  Stadtumbauprogramm. Diese Mittel müssen flexibel eingesetzt werden können: für Abriss, Modernisierung, Umzugsmanagement und  auch für die Schuldenentlastung. Die Menschen müssen sehen, dass sich etwas bewegt, sagt BBU-Vorstand Maren Kern. Vor allem muss es in der Stadt neue Angebote für das Wohnen geben: altersgerechte Wohnungen genauso wie großzügige Wohnungen für junge Familien.