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Mehrere Interessenten für die Amtsdirektorenstelle

Döbern. Die Bewerbungszeit für die vakante Amtsdirektorenstelle im Amt Döbern-Land ist am Montag abgelaufen. Wie viele Bewerbungen eingegangen sind, kann Döbern-Land-Amtsausschussvorsitzender Egbert Piosik jedoch nicht sagen, da er die Unterlagen in der Amtsverwaltung lagern ließ. slu/js

Es seien jedoch mehr als nur eine, sagte Piosik. Erst am 29. August, wenn der Fachausschuss zur Wahl des Amtsdirektors tage, würden die Bewerbungen in nicht öffentlicher Sitzung geöffnet. Der Ausschuss prüfe, ob die formalen Voraussetzungen einer Bewerbung vorliegen, so Piosik. Dann würden die Unterlagen an den amtierenden Amtsdirektor Mike Lenke übergeben. Lenke prüfe dann, ob die inhaltlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

In der nächsten Sitzung am 12. September erfahre der Wahlausschuss, wie viele Bewerber zugelassen seien, so Piosik. Danach könnten Namen genannt werden.

Der Amtsdirektor wird von den Mitgliedern des Amtsausschusses gewählt, die wiederum von den Gemeindevertretungen delegiert werden. Eine Direktwahl eines Amtsdirektors ist im Gegensatz zur Wahl eines hauptamtlichen Bürgermeisters nicht vorgesehen.

Der Amtsausschuss hatte erst auf verwaltungsrechtlichen Druck einer Ausschreibung zugestimmt. Eigentlich sollte der angestrebte Zusammenschluss zu einer Gemeinde abgewartet werden und dann eine Direktwahl des Bürgermeisters erfolgen. Die Kommunalpolitiker befürchten, dann zwei Wahlbeamte bezahlen zu müssen.