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| 08:55 Uhr

Kreistag beschließt
Mehr Schulbusse sollen am Nachmittag in Spree-Neiße fahren

Schüler sollen künftig mehr Chancen haben, nach Hause zu kommen.
Schüler sollen künftig mehr Chancen haben, nach Hause zu kommen. FOTO: ZB / Peter Gercke
Spree-Neiße. Stündliche Fahrtzeiten von 12 bis 16 Uhr auf den Nebenlinien sollen die Situation der Schüler verbessern. Von Josephine Japke

Ab dem kommenden Schuljahr 2019/20 soll ein kreisweites Konzept zur Schulbeförderung für gleiche Verhältnisse sorgen. Wie der Kreistag Spree-Neiße am Mittwoch einstimmig beschlossen hat, soll die erweiterte Schülerbeförderung für Döbern, die erst im Juni beschlossen wurde, nun auf den gesamten Spree-Neiße-Kreis ausgeweitet werden.

Mit einem mindestens stündlichen Beförderungsangebot auf den Nebenlinien des ÖPNV in der Zeit von 12 bis 16 Uhr könnten die Lebensbedingungen der Schüler auf dem Land enorm verbessert werden. „Es darf nicht passieren, dass Schüler nach einem unerwarteten Unterrichtsende übermäßig lange in der Schule bleiben müssen, weil kein Bus fährt“, erklärt Raik Nowka aus der CDU-Fraktion.

Schon im Juni habe es hitzige Diskussionen darum gegeben, die Situation nur für den Schulstandort Döbern zu verbessern. Im Vergleich zu anderen Schulen im Landkreis seien die Döberner Schüler nun besser gestellt, weil sie bei unvorhergesehenem Unterrichtsende, beispielsweise bei Hitzefrei, Projekttagen und Unterrichtsausfällen, schneller nach Hause kämen. Wie Raik Nowka betont, sei dieser neuerliche Beschlussantrag nun eine Antwort auf die damalige Debatte.

Demnach soll die Kreisverwaltung schnellstmöglich ein Konzept erarbeiten, welches die erforderlichen Mehrkosten für zusätzliche Buszeiten benennt und alternative Beförderungsarten durch Fahrdienste berücksichtigt. Ziel ist die Umsetzung ab dem Schuljahr 2019/20.