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| 17:17 Uhr

Jugend beteiligt sich
Mehr Mädchen als Jungen wollen sich engagieren

Bürgermeisterin Simone Taubenek spricht zu den neu gewählten Mitgliedern des Kinder- und Jugendbeirats.
Bürgermeisterin Simone Taubenek spricht zu den neu gewählten Mitgliedern des Kinder- und Jugendbeirats. FOTO: LR / Katrin Kunipatz
Forst. Neuer Kinder- und Jugendbeirat ist gewählt. Die meisten Mitglieder sind Schüler der verschiedenen Forster Schulen. Von Katrin Kunipatz

Drei Stunden lang diskutierten die Delegierten der 2. Kinder- und Jugendvollversammlung im Forster Hof. Anschließend wurde in offener Wahl der zweite Kinder- und Jugendbeirat (KiJuBe) gewählt. Insgesamt 28 Schüler im Alter zwischen zehn und 17 Jahren gehören dazu. Bemerkenswert: Etwa zwei Drittel von ihnen sind Mädchen. Am nächsten Dienstag findet die erste Sitzung statt.

In der Vorstellungsrunde erklärten viele Kandidaten, sie wollen im Kinder- und Jugendbeirat ihre Heimatstadt ein Stück schöner und besser machen. „Eines der wichtigsten Themen ist und bleibt die Skateranlage“, fast Andreas Kaiser, Bereichsleiter Bildung und Soziales bei der Stadtverwaltung die Diskussion zusammen. Für den seit über zwei Jahrzehnten bestehenden Wunsch deute sich im geplanten Schul- und Sportzentrum eine Lösung an. Erfreut ist Isabel Wiener, die wieder in den Beirat gewählt wurde, dass der Eigentümer von Park 7, Peter Finkenstaedt, in den Räumen mit den Kindern und Jugendlichen der Stadt etwas auf die Beine stellen wolle. Martyna Mach ist ebenfalls das zweite Mal dabei. Sie ist begeistert von den vielen engagierten und mit elf, 13 oder 15 Jahren noch recht jungen Mitgliedern. Daniel Nothnick vom Nix-Verein, der mit dem KiJuBe und der Stadtverwaltung die Versammlung vorbereitet hat, beschreibt ein weiteres Problem, das in der Diskussion zur Sprache kam: unzureichende Busverbindungen in die Ortsteile. Die Schüler beschrieben, dass sie zwar nach Unterrichtsschluss heimkämen, aber für Freizeitaktivitäten am Nachmittag von Bademeusel oder Jamno mit dem Bus die Stadt nicht mehr erreichen könnten. Noch viele weitere Probleme und Lösungsideen sind im Protokoll der Versammlung notiert. Darunter der Wunsch der Jugend, sich bei der Programmgestaltung der Rosengartenfesttage und des Weihnachtsmarktes einzubringen.

Möglich wurde die Vollversammlung auch durch die finanzielle Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerks. Mit dem Geld soll noch vor den Winterferien eine Kennenlernfahrt für alle Mitglieder des neuen KiJuBe bezahlt werden, erklärt Denise Roy vom Nix-Verein.