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| 14:02 Uhr

Mehr Geld für Rettungsdienstler

Spree-Neiße. Die rund 115 Rettungsdienstmitarbeiter bei der Falck Notfallrettung und Krankentransport GmbH im Landkreis Spree-Neiße erhalten ab 1. Juli nach dem neuen Verdi-Tarifvertrag mehr Geld. red/pos

Wie Gewerkschaftssekretär Ralf Franke informiert, erhöht sich bei den Rettungsassistenten und -sanitätern das Entgelt um 2,95 Prozent und für die etwa zehn Notfallsanitäter um zwei Prozent.

Dies ist die zweite Gehaltssteigerung nach der Tarifeinigung vom vergangenen November. Die Rettungsassistenten und -sanitäter hatten rückwirkend zum 1. Juli 2016 bereits eine Erhöhung um 2,95 Prozent erhalten, so Franke. Für die Notfallsanitäter war ab Juli des Vorjahres eine neue höhere Entgeltgruppe eingeführt worden, deren Entgelte um mindestens 150 Euro monatlich höher ausfallen als bei den Rettungsassistenten. Sie haben nach dem Notfallsanitätergesetz umfangreichere Kompetenzen. Ihre Ausbildung umfasst drei Jahre. Rettungsassistenten können sich berufsbegleitend zum Notfallsanitäter weiterbilden. Ab dem Jahr 2020 müssen alle Rettungswagen mit mindestens einem Notfallsanitäter besetzt sein.

Die Falck Notfallrettung und Krankentransport GmbH (früher Falck Kranken-Transport Herzig GmbH) hatte ab 2013 den Rettungsdienst in Spree-Neiße mit sieben Rettungswachen und rund 110 Beschäftigten übernommen.