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Forst
Besucherplus für Rosengarten

Die Rosengartenfesttage Ende Juni sorgten bei sonnigem Wetter für einen Besucherrekord.
Die Rosengartenfesttage Ende Juni sorgten bei sonnigem Wetter für einen Besucherrekord. FOTO: Steffi Ludwig
Forst. Der Ostdeutsche Rosengarten Forst hat in dieser Saison rund 47 000 Besucher registriert – das sind rund 5500 mehr als im Vorjahr und auch 2015, als jeweils rund 41 500 Gäste kamen. Darüber informierte Parkmanager Stefan Palm den Werksausschuss des Eigenbetriebes Kultur, Tourismus, Marketing der Rosenstadt Forst. Steffi Ludwig

Das Besucherplus speise sich zwar fast vollständig aus dem Rekord bei den Rosengartenfesttagen - hier kamen mit 15 500 Besuchern reichlich 5000 mehr als in den beiden Vorjahren. Aber für das restliche Jahr müsse man bedenken, dass das Wetter besonders im Mai und September schlecht war, so Stefan Palm. Insofern sei man zufrieden mit der Besucherzahl, auch wenn natürlich noch Luft nach oben sei. Aber gerade zu den Festtagen habe sich offenbar die größere Werbeoffensive ausgezahlt.

Denn die Berliner Werbeagentur Runze & Casper, die auch das neue Erscheinungsbild der Rosengarten-Werbung entworfen hatte, hatte im vergangenen Jahr angeregt, den Werbe-Etat deutlich zu erhöhen. Die Forster sollten angesichts der 180 000 Besucher bei der Rosenschau 2013 nicht mehr nur bei 41 500 Besuchern "herumdümpeln", sagte Andreas Runze damals. Und so stockte der Eigenbetrieb seinen Werbe-Etat um 75 000 Euro auf, von den insgesamt 88 000 Euro seien bisher knapp 80 000 Euro ausgegeben, informiert Stefan Palm, der zugleich amtierender Werkleiter ist. Der Großteil des Betrages sei dabei für den Rosengarten bestimmt, der Rest für Stadtmarketing- und andere Aktionen.

Und so wurden im Juni und Juli 45 Großflächen-Werbeanzeigen für den Rosengarten auf elf S-Bahnhöfen und den Bahnhöfen in Berlin sowie am Hauptbahnhof in Dresden angebracht, sowie verstärkt Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften geschalten. Auch ein Video, das auf Facebook verbreitet wurde, Flyer und Plakate lockten Besucher. Der Etat sei in dieser Form auch für die nächsten Jahre geplant. "Denn einige Dinge, wie der Sales Guide - ein Reisekatalog für Busreisen, den wir jetzt an 1000 Busunternehmen verschickt haben - werden erst nächstes Jahr greifen", so Stefan Palm.

Zum Thema:
Laut dem Rosengartenmanager wird die Herkunft der Besucher nur außerhalb der Rosengartenfesttage erfasst. Hier sei 2017 festzuhalten, dass der größte Anteil der Besucher aus Spree-Neiße und Cottbus kam und sich auf rund ein Viertel erhöht hat. Die zweitgrößte Gruppe kam aus den Landkreisen Oder-Spree, Dahme-Spreewald, aus Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, gefolgt von der Gruppe, die aus Dresden und Oberspreewald-Lausitz stammt. Dann folgen Görlitz und Bautzen sowie die weiter entfernten Regionen Deutschlands. Gefreut habe man sich über den Anstieg der polnischen Gäste von sieben auf zehn Prozent, so Palm. Die im vergangenen Jahr gestartete Reihe der Rosengartensonntage sei je nach Wetter und Thema gut angekommen. So seien am 24. September zum Thema "Genuss" wegen schlechter Witterung nur 199 Gäste gezählt worden, zum Thema "Töpfe" (mit Blumenfee und Rosenkönigin - und Sonnenschein) 507.

Großflächige Werbung für den Rosengarten in Berlin.
Großflächige Werbung für den Rosengarten in Berlin. FOTO: Runze u. Casper/Ströer