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Mehr Arbeitslose in Guben und Forst, weniger in Spremberg

Forst. Die Anzahl der Arbeitslosen ist im Spree-Neiße-Kreis im Februar wieder leicht angestiegen. Vergleicht man die Quote mit den Zahlen von vor einem Jahr, gibt es aber weiterhin einen positiven Trend. bob

"Es hat den Anschein, als würde sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt stabilisieren. Die weitere Entwicklung im Jahresverlauf bleibt abzuwarten", so der Werkleiter des Jobcenters Spree-Neiße, Hermann Kostrewa.

Sorgen bereitet Kostrewa aber die Arbeitslosigkeit bei den über 50-Jährigen mit einem Anteil von fast 42 Prozent gemessen an allen Arbeitslosen im Landkreis. "Das ist sehr hoch." Deshalb seien im Jobcenter zwei Fachberater im Rahmen des Bundesprogramms "Perspektive 50plus" eingestellt worden, die in enger Zusammenarbeit mit einem Träger ältere Arbeitslose auf ihrem Weg in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit unterstützen.

Guben: Die Anzahl der Arbeitslosen ist von Januar auf Februar um 35 auf 1811 Personen gestiegen. Das sind 181 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote beträgt 13,5 Prozent. Vor einem Jahr waren es 14,7 Prozent. Der Bestand an freien Arbeitsstellen ist im Februar um 20 Stellen auf 65 gestiegen.

Forst: Auch in Forst gab es im Februar mehr Arbeitslose. 2264 sind es aktuell, 63 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote kletterte damit auf 15,3 Prozent. Das entspricht fast genau dem Wert, der vor einem Jahr in Forst erfasst wurde. Der Bestand an Arbeitsstellen ist leicht um vier auf 72 gestiegen.

Spremberg: Erfreulich entwickelt sich die Lage in Spremberg. Die Arbeitslosigkeit hat sich laut Arbeitsagentur von Januar auf Februar um 44 auf 1993 Personen verringert. Das waren 325 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Quote ist von 11,9 auf 11,6 Prozent gesunken. Das ist weiterhin deutlich weniger als vor einem Jahr. Damals wurden 13,4 Prozent in Spremberg gemessen.