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Linke will Forster Bürgermeister abwählen lassen

Bürgermeister Philipp Wesemann (SPD) Forst ist seit Monaten wegen einer Erkrankung nicht im Dienst. Nun hat ein Fraktion das offizielle Abwahlverfahren in Gang gesetzt.
Bürgermeister Philipp Wesemann (SPD) Forst ist seit Monaten wegen einer Erkrankung nicht im Dienst. Nun hat ein Fraktion das offizielle Abwahlverfahren in Gang gesetzt. FOTO: Ludwig
Forst. Die Fraktion Die Linke hat am Mittwoch offiziell den Antrag eingereicht, den Forster Bürgermeister Philipp Wesemann (SPD) abwählen zu lassen. Offiziell ist es der Antrag auf Einleitung eines Bürgerentscheids, dem am 29. September Zweidrittel der Stadtverordneten zustimmen müssten. Erst dann würde es zu einem Entscheid kommen, bei dem wiederum die Mehrheit der Wähler für die Abwahl stimmen müsste, mindestens aber jeder vierte wahlberechtigte Forster.

Begründet wird der nicht mit den anderen Fraktionen abgesprochene Vorstoß mit der Krankheit Wesemanns, der seit fast einem Jahr seine Amtsgeschäfte nicht wahrnehmen kann. Die Linke stellt sechs Stadtverordnete, müsste also CDU und FDP/Freie Wähler davon überzeugen mitzuziehen, um die notwendige Zahl von 20 Stadtverordneten zu erreichen. Einen ähnlichen Vorstoß hatte der aus Forst stammende FDP-Bundestagskandidat Jeff Staudacher bereits vor einigen Monaten gemacht. Er hatte Wesemann zum Rücktritt aufgefordert. Dabei hatte der Ortsverbandsvorsitzende, der selbst nicht Stadtverordneter ist, aber sein Vorgehen nicht mit der Fraktion abgestimmt. Seitdem hatte es öffentlich keinen vergleichbaren Vorst

oß mehr gegeben.