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| 02:50 Uhr

Liberale grenzen sich klar von AfD ab

Jeff Staudacher kandidiert für die FDP im Wahlkreis 64 Cottbus-Spree-Neiße bei der Bundestagswahl.
Jeff Staudacher kandidiert für die FDP im Wahlkreis 64 Cottbus-Spree-Neiße bei der Bundestagswahl. FOTO: kkz
Forst. Auf das Superwahljahr 2017 haben sich die Liberalen beim Neujahrsempfang der FDP Forst/Döbern eingestimmt. Neben dem Ortsvorsitzenden Jeff Staudacher hatte auch der FDP-Kreisvorsitzende Peter Kempe in das Restaurant Rosenflair eingeladen. red/dh

Die Veranstaltung am Sonntag war gut besucht, wie die FDP in einer Pressemitteilung informiert.

Ortsvorsitzender Jeff Staudacher ist überzeugt: "Das Fehlen einer Partei der Rechtsstaatlichkeit erkennen die Menschen vor allem an der Flüchtlingsthematik, in der geltende Rechtsprechung aus den Angeln gehoben und durch Willkür ersetzt wird. In diese Lücke kann nur die FDP stoßen." Staudacher grenzt seine FDP dabei aber sofort klar von der aufstrebenden AfD ab: "Es gibt in Deutschland keine andere Partei, die politisch weiter entfernt von der AfD steht als die FDP. Was viele Menschen nicht erkennen, ist, dass Rechtsruck keine Alternative zum Rechtsstaat darstellt. Nur die FDP ist tatsächlich eine Alternative, denn wir sind im Gegensatz zur AfD an der Lösung von Problemen interessiert."

Staudacher ist Direktkandidat der FDP im Wahlkreis 64 Cottbus-Spree-Neiße. Für die Bundestagswahl sieht der 29-jährige die Rentenpolitik als wichtiges Thema an. "Der Generationenvertrag hat in seiner jetzigen Form ausgedient. Der demografische Wandel, veränderte Arbeitszeitmodelle sowie längere Erwerbs- und Bildungsbiografien verlangen nach flexibleren Rentenmodellen."

Für den bei dem Empfang ebenfalls anwesenden FDP-Landesvorsitzenden Axel Graf Bülow ist auch die Energiepolitik thematischer Schwerpunkt bei der Bundestagswahl: "Die FDP Brandenburg steht für ein rationales Energiekonzept. Auf die Braunkohle können Deutschland und die Lausitz in den nächsten Jahren nicht verzichten."