Die Gebühr für die Leerung einer abflusslosen Sammelgrube würde demnach um 18 Cent auf 4,31 Euro pro Kubikmeter Frischwasser steigen (inklusive Kleineinleiterabgabe). Entfällt die Kleineinleiterabgabe, steigt die Gebühr ebenfalls um 18 Cent auf 3,63 Euro pro Kubikmeter Frischwasser.

Für die Entsorgung von Klärschlamm steigt die Gebühr bei maximal zwei Leerungen im Jahr für den Teil 1 um zwei Cent auf 2,70 Euro pro Kubikmeter Frischwasser, bei mehr Leerungen um 18 Cent auf 5,98 Euro. Die Leerung des zweiten Teils schlägt ebenfalls mit zwei Cent mehr zu Buche und würde dann 1,14 Euro pro Kubikmeter Frischwasser kosten. Für die bedarfsgerechte Entsorgung, also wenn Schlammspiegelmessung und Wartungsnachweis vorliegen, steigt die an der entsorgten Masse orientierte günstigere Gebühr um 48 Cent pro Kubikmeter Fäkalschlamm auf 38,91 Euro.

Die Gebührenanhebung würde aber auch indirekt den Landkreis Spree-Neiße betreffen, dessen Abfallentsorgungsgesellschaft die Abfalldeponie betreibt. Die Gebühr für die Entsorgung von Sickerwasser von der Deponie an der Autobahn wird um 3,83 Euro auf 10,11 Euro pro Kubikmeter angehoben. Das sieht der Vorschlag des Eigenbetriebes Abwasser vor, der jetzt in die parlamentarische Diskussion geht.

Die erste Beratung dazu findet am Montag, dem 17. November, im öffentlichen Teil des Finanzausschusses statt (18 Uhr, Feuerwehrgerätehaus Süd). Der Hauptausschuss befasst sich damit am kommenden Mittwoch. Die Forster Stadtverordnetenversammlung entscheidet letztlich am 5. Dezember über die Satzung, die zum Jahreswechsel wirksam werden soll.