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| 14:45 Uhr

Positiver Bescheid
16 Millionen Euro für Modernisierung der Fernradwege in Spree-Neiße

 Das Radeln auf den Fernradwegen soll durch die Instandsetzung sicherer werden.
Das Radeln auf den Fernradwegen soll durch die Instandsetzung sicherer werden. FOTO: dpa / Patrick Pleul
Spree-Neiße. Ein wahrer Geldregen geht über dem Landkreis Spree-Neiße nieder. Am Dienstag gab’s Millionen für das Radwegenetz.

Über 16 Millionen Euro zur Instandsetzung der Fernradwege kann sich der Landkreis Spree-Neiße freuen. Einen entsprechenden Bescheid übergab am Dienstag der brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) im Forster Kreishaus im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kabinett vor Ort“ an Landrat Harald Altekrüger (CDU), den Ersten Beigeordneten Olaf Lalk sowie Frank Kuckert, Sachgebietsleiter Untere Straßenbaubehörde.

Damit kann der Landkreis nun endlich die Modernisierung von 135 Abschnitten auf den Fernradwegen im gesamten Landkreis angehen, freut sich Olaf Lalk. Insgesamt sind das 138 Kilometer Wegstrecke. Die Leistungen würden nun europaweit ausgeschrieben, sodass die Arbeiten spätestens im Frühjahr 2020 beginnen könnten, kündigt Lalk an.

Die Fördermittel sind an den Zeitraum Oktober 2019 bis September 2022 gebunden. Sie stammen aus dem Landesprogramm GRW I - Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur. Insgesamt waren laut Jörg Steinbach Fördermittel zur Radwegemodernisierung in Höhe von 78 Millionen Euro beantragt worden. Es habe 41 Antragsteller gegeben. Dass Spree-Neiße mit immerhin 16 Millionen Euro bedacht wurde, freue die Verantwortlichen natürlich sehr, so der Erste Beigeordnete.

Es handelt sich dabei um eine 90-prozentige Förderung, die fehlenden zehn Prozent steuern die beteiligten Gemeinden bei. Der Landkreis übernehme das gesamte Management der Modernisierung, so Olaf Lalk. Mit den Gemeinden würden jeweils öffentlich-rechtliche Vereinbarungen geschlossen. Die Fernradwanderwege sollen auch weiter in Obhut der Gemeinden bleiben, sagte er.

Die Sanierung der Fernradwege hatte den Landkreis bereits seit zwei Jahren beschäftigt. Verschiedene Probleme bei der Beantragung der Fördermittel, wie nicht korrekte Informationen des Finanzministeriums, hatten immer wieder zu Verzögerungen geführt. Nun kann jedoch gestartet werden.

(slu)