Darüber hat Amtsdirektor Werner Guckenberger auf Nachfrage informiert. Zudem seien bis zu 70 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionskosten in den Bereichen Trink- und Abwasser förderfähig, heißt es in dem Schreiben des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz. Das müsse aber durch den Schuldenmanagementfonds noch überprüft werden.
Das Schreiben war vergangene Woche im Amt eingegangen, nachdem es am 11. April ein Gespräch zwischen Amtsdirektor und Geschäftsführer des Gubener Wasser- und Abwasserzweckverbandes Wolfram Nelk mit Vertretern des Landes gegeben hatte. Als Voraussetzung für eine Unterstützung, zu der die Liquiditätshilfe für das Wirtschaftsjahr 2008 und Unterstützung in der Zusammenarbeit mit dem GWAZ gehört, nennt das Land allerdings nochmals, dass sämtliche Gemeinden die Abwasserentsorgungspflicht an das Amt Döbern-Land übertragen. Guckenberger schätzte als günstig ein, dass der zeitliche Druck auf die Kommunen genommen sei, betonte aber, dass die Übertragung der Entsorgungspflicht für eine Unterstützung durch den Schuldenmanagementfonds des Landes wichtig sei. (fm)