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Kunst trifft Straße kommt gut an

"Wer hat die Kokosnuss geklaut" sangen und spielten Grundschüler unter Leitung von Irina Eppinger an der Promenade.
"Wer hat die Kokosnuss geklaut" sangen und spielten Grundschüler unter Leitung von Irina Eppinger an der Promenade. FOTO: Kunipatz
Forst. Eine Innenstadt voller Menschen. Am Freitag wurde dieser Traum in Forst wahr. Katrin Kunipatz

Auf der Cottbuser Straße turnten die Sportakrobaten des Polizeisportvereins Forst. Viele Forster verfolgten die Vorführung. Einer der Zuschauer war Mirko Krätsch. Der 41-Jährige kam mit seinem fast vierjährigen Patenkind Jamal extra für "Kunst trifft Straße" in die Innenstadt. "Man muss jede Gelegenheit nutzen. So oft gibt es solche Events nicht in Forst", sagte er. Ein Stück weiter auf der Uferstraße hatten eine Handvoll Skater Hindernisse aufgestellt und zeigten gewagte Sprünge. "Wir wollen zeigen, dass es in Forst noch immer Skateboardbegeisterte gibt, die sich einen Treffpunkt wünschen", erklärte Robert Bassy. Laut ging es auf dem Max-Seydewitz-Platz zu, als die Trommelgruppe aus Lubsko die Stöcke schwang. Noch eins drauf setzten die Cheeky's Chicks. Bei Sonnenhitze präsentierten die Mädels der Tanzschule Fritsche eine eindrucksvolle Show. An der Promenade musizierten Kinder mit Gitarre und Akkordeon, Frühlingslieder erklangen. Hier, wie bei dem Auftritt des Noßdorfer Männerchores, gab es ebenfalls viel Beifall von den Umstehenden. Für Inspiration und gute Gespräche war beim Gemüseschnitzer und der Spinnradvorführung von Annett Frühauf gesorgt.

Angelika Geisler, in der Stadtverwaltung verantwortlich für den Bereich Stadtentwicklung, ist zufrieden mit der Aktion. "Es freut mich, dass auch so viele junge Leute gekommen sind", sagt sie. Anlass für die Aktion war der Tag der Städtebauförderung, an dem Forst zum dritten Mal beteiligt ist. Seit 1992 werden Gelder aus dem Bund-Länder-Programm für Aufwertung, Rückbau, Altbauerhalt und die Aktive Stadt eingesetzt.