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| 17:00 Uhr

Was das Jahr zu bieten hat
Von Steampunk bis Rocknacht

 Die Rosengartenfesttage mit ihrer Nacht der 1000 Lichter und viele andere Veranstaltungen im Rosengarten laden auch 2019 ein.
Die Rosengartenfesttage mit ihrer Nacht der 1000 Lichter und viele andere Veranstaltungen im Rosengarten laden auch 2019 ein. FOTO: LR / Steffi Ludwig
Forst. Von wegen „nichts los“: Im Jahr 2019 wird es einige kulturelle Höhepunkte in Forst geben. Von Steffi Ludwig

Stefan Palm, amtierender Werkleiter des Eigenbetriebes Kultur, Tourismus und Marketing der Rosenstadt Forst, kann schon seit Ende November 2018 einen recht gut gefüllten kulturellen Terminkalender der Stadt präsentieren – und damit der oft gehörten Phrase „In Forst ist nichts los“ entgegentreten. Denn zu diesen Terminen, die in Regie der Stadt liegen, kommen noch Angebote von Veranstaltern wie dem Forster Hof, dem Manitu, dem Kompetenzzentrum, dem Pavillon Genuss & Kunst, dem Hornoer Krug, der Gaststätte „Zur Waldeule“ (ehemals „Kuckuck“) oder den Kirchengemeinden hinzu.

Eines der größten Ereignisse in der Forster Innenstadt werde die Premiere des Zeitreise-Festivals „Steam­rose“ am 7. September werden, kündigte er an. Organisator hierfür ist die Künstlergruppe Ravenchild, die den Steampunk für sich entdeckt hat: einen Stil, mit dem sie sich mithilfe von Kostümen und selbst gebauten Apparaten in eine Welt ohne Strom und Elektronen versetzen. Gäste aus ganz Deutschland werden zu diesem Festival erwartet, das eine große Fanszene habe. Mitte Mai bis Mitte Juni soll es dazu auch eine Ausstellung im Besucherzentrum des Ostdeutschen Rosengartens Forst geben.

Auch eine 2018 gestartete Premiere soll 2019 fortgesetzt werden: die zwei Konzerte des externen Veranstalters Real Event im August im Rosengarten Forst. Die Schlagernacht mit Vanessa Mai, Maria Voskania und Achim Petry hatte 2000 Besucher angelockt, die DJ-Nacht „Forst feiert Open-Air“ 1500 Besucher. Letztere soll es am 30. August wieder geben, und am 31. August statt Schlagernacht diesmal eine Ost-Rocknacht, wie die Veranstalter mitteilen. Die Interpreten werden noch bekannt gegeben.

Der Rosengarten sei zudem in diesem Jahr am 22. Juni Gastgeber für die 19. Internationale Folklorelawine, teilt Stefan Palm mit. Am Wochenende darauf, vom 28. bis 30. Juni, finden dann die Rosengartenfesttage statt. Somit werde die Schillerbühne bereits eine Woche eher überdacht.

Auch die vier Rosengartensonntage sind bereits geplant. Am 26. Mai starte der erste unter dem Motto „Der klingende singende Rosengarten“. Dabei werde eine Forster Chormeile mit allen Forster Chören zu erleben sein, kündigt der Werkleiter und Parkmanager an. Zum zweiten Rosengartensonntag am 28. Juli werde unter dem Motto „Aufgeweckte Gartenklänge“ der Branitzer Parkleiter Claudius Wecke mit seinem Bruder Conrad Gartenmusik in ungewohnter Form präsentieren. Am 25. August werden unter dem Motto „Duft liegt in der Luft“ Parfümeurin Claudia Valder und Thomas Proll von Kordes Rosen auftreten. Und am 29. September werden die zwei Meisterfloristinnen Diana Sonntag und Corina Krause Tipps für den Herbst geben.

Auch der Rosengartenlauf für „Jedermann“ am 3. Oktober, der ebenfalls 2018 Premiere hatte, soll dieses Jahr fortgesetzt werden. Ebenso die Rosenseminare, die für den 9. März (Ausweichtermin 23. März) und für den 2. November (Ausweichtermin: 16. November) geplant sind. Im Rosengarten werde es außerdem am 1. und 2. Juni ein Wochenende „Lust am Garten“ geben, mit Kinderfest zum Kindertag sowie einer romantischen Nachtführung.

Weitere Veranstaltungen in Forst, die bereits feststehen, sind die Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar, die Gedenkveranstaltung zum Ende des Zweiten Weltkrieges am 8. Mai, das Derny-Rennen am 8. Juni, der Tag des offenen Denkmals am 8. September, die Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht am 9. November, das Advents- und Weihnachtssingen am 8. Dezember sowie der Weihnachtsmarkt vom 12. bis 15. Dezember.