| 20:18 Uhr

Forst
Kleines Orchester mit vielen Melodikas

Mit den Melodikas fangen die Jüngsten bei der Musikschule Fröhlich an.
Mit den Melodikas fangen die Jüngsten bei der Musikschule Fröhlich an. FOTO: Margit Jahn
Forst. Die Musikschule Fröhlich zeigt Eltern, was die Jüngsten gelernt haben – und was die Großen können.

Zum wiederholten Mal hat die „Musikschule Fröhlich“ mit ihrer Leiterin Ina Schlee am Wochenende zu einem Konzert eingeladen. Alles was die Musikschüler in diesem Jahr gelernt haben, wurde auf der Bühne vor den stolzen Eltern und Großeltern zum Besten gegeben. Den Beginn machten 39 mit roten Zipfelmützen versehene Musikschüler.

„Jetzt geht es los, macht alle mit“ war das erste Lied. Mit vielen Melodikas erklang ein richtig kleines Orchester auf der Bühne. Unterstützung bekamen die Kleinen von den Größeren mit ihren Akkordeon. Donnernder Applaus für dieses gemischte Programm war ein dickes Lob von den Zuschauern. Es wurde „Auf der schwäbschen Eisenbahn“, „Softeis“ und der „Piratenwalzer“ gespielt. Bei letzterem fühlten sich die Zuschauer alle wie auf einem schwankenden Schiff. So sehr auch alle aufgeregt waren, so sauber wurde auch gespielt. Es fehlte auch nicht das traditionelle „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und „Oh es riecht gut“. Schellenring, Cajon sowie Panflöte kamen ebenso zum Einsatz. Jan und Tabea bedienten bei „Jingle bells“ die Tonglocken begleitet von den Akkordeonkindern.

Die großen bis erwachsenen Musikschüler spielten im zweiten Block nach einer kurzen Umbaupause „Weihnachten in Familie“, „Tochter Zion“, aber auch „Amboss-Polka“ und die „Arie des Papageno“ mit Panflöteneinsatz erfreute die Zuschauer.

Im Sommer waren beide Gruppen drei Tage im Probe-Lager in Weißwasser. Dort wurde intensiv geübt, auch für dieses Konzert.  Dort hatten die Musikschüler aber auch mal jenseits des knappen Musikunterrichtes mal Zeit, um  sich besser kennenzulernen.

Ralf Krause, der seinen Sohn Ferdinand (11) begleitete, war sichtlich stolz auf seinen Sohn, der  wie alle Anfänger mit der Melodika begonnen hatte und jetzt in Fortführung das Akkordeon spielt. „Er soll sich ausprobieren wo er kann. Das ist das Wichtigste“, so der Vater. Unterstützt werde der Sohn, der in die Waldorfschule geht, auch mit dem Konzept dieser Schule. Handwerklich und praxisorientiert komme es dem jungen Musiker sehr entgegen, lobte Ralf Krause auch Ina Schleeh. „Es gehört ja was dazu, die Kinder zu begeistern, geduldig zu üben und geduldig zu bleiben.“ Dies Kompliment gehört dann Ina Schleeh ganz allein.

(mjn)