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Männergesangsverein
Forster Sänger feiern biblisches Alter

Den Projektchor "Forster Chöre" hat zum 185. Geburtstag des Forster Männergesangsvereins Angelika Dubrau geleitet.
Den Projektchor "Forster Chöre" hat zum 185. Geburtstag des Forster Männergesangsvereins Angelika Dubrau geleitet. FOTO: Margit Jahn/mjn1
Forst. Sein biblisches Alter von 185 Jahren hat der Forster Männergesangsverein (FMGV) 1832 jetzt mit Freunden und Gratulanten im stilvoll eingerichteten "Forster Hof" gefeiert. Lothar Lischke, Vorsitzender des Vereins, startete mit einem Augenzwinkern: "Leider konnten die Gründungsmitglieder nicht alle persönlich erscheinen, auch wenn einige von uns inzwischen so aussehen. mjn1

" So froh blieb die Geburtstagsrunde. Saskia Stahn moderierte mit Charme und Herzblut.

Den Auftakt des Estradenprogrammes wagten die Noßdorfer Sänger mit dem Lied "Lasst uns wie Brüder".

Es folgten Auszeichnungen für langjährige Mitgliedschaften. Jens Handreck, stellvertretender Bürgermeister und selbst aktiver Sänger, überbrachte Grußworte der Stadt. "Ihr seid Kulturgut der Stadt Forst", erklärte er und reihte sich in seinen Chor ein, um ein melodisches Ständchen zu überbringen. Ministerpräsident Dietmar Woidke, auch FMGV-Mitglied, erinnerte sich lächelnd daran, dass er damals dachte, er hätte die Rechnung der Gaststätte unterschrieben, als er seinen Antrag für den FMGV unterzeichnete.

Als Gratulant tauchte Hausmeister Krause, alias Michael Behrendt, mit einem riesigen Rosenstrauß für die Frauen der Chorsänger auf - als Dankeschön, dass die Frauen ihre Männer so tatkräftig unterstützen und jeden Dienstagabend allein seien. Sogar der ehemalige Thomaner Hans-Jürgen Beyer kam und sorgte mit einem Potpourri an Liedern für Stimmung.

Der Projektchor der Forster Chöre unter der Leitung von Angelika Dubrau brachte den Jägerchor aus dem "Freischütz" zum Besten.

Für die Musik- und Kunstschule Spree-Neiße traten Michelle Böhnisch, Elena Kundt sowie Gordon Dannat auf.

Das Doppelquartett des FMGV sang "Only You" und stilvoll hinter Sonnenbrillen den "Kriminaltango". Am längsten auf seine Gratulation warten musste "PopKon", die preisgekrönte Chorformation aus Cottbus. Sie konnten dann die Augen und Ohren der Musikfreunde noch einmal wecken.