Große Bestürzung herrscht im Forster Kreishaus. Der jüngste Kreisausschuss, in dem Verwaltung und Kreistagsabgeordnete die nächste Sitzung des Kreistages vorbereiten wollten, war mit einer Schweigeminute begonnen worden. Landrat Harald Altekrüger (CDU) gedachte damit einer Mitarbeiterin seiner Verwaltung, die vor wenigen Tagen im Kreishaus tot aufgefunden worden war, wie er die Anwesenden zuvor informierte.
Nähere Angaben zu der Frau, die im Jugendamt gearbeitet hat, machte der Landkreis nicht. Die Polizei bestätigt den Vorfall. Ein sofort herbeigerufener Notarzt habe nur noch den Tod der Frau feststellen können. „Eine Einwirkung Dritter können wir ausschließen“, so Polizeisprecher Torsten Wendt auf Nachfrage der Lausitzer Rundschau.