Damit würde die Kreisverwaltung den Vorbehalten der Städte und Gemeinden des Kreises folgen, Mindereinnahmen von mehr als 3,5 Millionen seien zu erwarten. "Das ist aus meiner Sicht die absolute Schmerzgrenze. Würde die Umlage weiter sinken, würde uns das Innenministerium den Haushalt wahrscheinlich nicht genehmigen", ergänzt Altekrüger. In welchen Bereichen die Mindereinnahmen eingespart werden sollen, kann Landrat Altekrüger derzeit noch nicht sagen.

Der Haushalt für das Jahr 2016 wird derzeit in den Fachausschüssen des Kreistages diskutiert und soll im Februar von den Abgeordneten des Kreistages genehmigt werden. Die Städte und Gemeinden des Landkreises fordern eine Kreisumlage von 39,9 Prozent.