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| 17:32 Uhr

Finanzierung der nächsten fünf Bauabschnitte noch offen
Kreisstraße in Eichwege ist nun offiziell freigegeben

Geben die Straße in Eichwege auch offiziell frei: Landrat Harald Altekrüger, Eberhard Müller (Bürgermeister der Gemeinde Neiße-Malxetal), Sören Reichelt von der Amtsverwaltung Döbern-Land und Jörg Rakete (Bürgermeister der Stadt Döbern) (v.l.).
Geben die Straße in Eichwege auch offiziell frei: Landrat Harald Altekrüger, Eberhard Müller (Bürgermeister der Gemeinde Neiße-Malxetal), Sören Reichelt von der Amtsverwaltung Döbern-Land und Jörg Rakete (Bürgermeister der Stadt Döbern) (v.l.). FOTO: Landkreis Spree-Neiße
Döbern. Doch für die weitere Streckenerneuerung von Jerischke bis zur Autobahn ist noch keine Förderung in Sicht.

Mehrere Wochen nach der Fertigstellung ist die Ortsdurchfahrt Eichwege am Dienstag auch offiziell freigegeben worden. Verteilt auf über insgesamt neun Jahre wurden nach Angaben der Kreisverwaltung circa 2,9 Millionen Euro in die Kreisstraße 7101 investiert, um die Infrastruktur im Amt Döbern-Land nachhaltig zu verbessern. Neben dem grundhaften Ausbau der Straße auch in Jerischke wurden in der Ortslage Eichwege auch Leitungen, Gehwege und Straßenbeleuchtung erneuert.

Der Straßenabschnitt zwischen Eichwege und Jerischke erhielt nach Angaben des Landkreises eine beispielhafte Deckenerneuerung mit Asphaltbewehrung. Der schlechte Fahrbahnzustand der rund 5,5 Kilometer langen Strecke hatte zuvor einen überdurchschnittlichen Unterhaltungsaufwand verursachte. Auf Grund fehlender Förder- und Eigenmittel habe das zuständige Fachamt lange Zeit nach einer geeigneten Lösung gesucht, die man letztendlich im Jahr 2016 mit einem Konzept zur Asphaltdeckensanierung gefunden habe, so Landrat Harald Altekrüger (CDU). 2017 und 2018 wurde die Ortsverbindung in drei Bauabschnitten für rund 750 000 Euro saniert.

Bislang keine Aussicht auf Fördermittel gibt es laut Altekrüger auch nach drei Anträgen für den weiteren Ausbau der Strecke von Jerischke bis zur Autobahnanschlussstelle Bademeusel. Dennoch habe der Landkreis Eigenmittel für die geplanten fünf Bauabschnitte ab 2018 im Haushalt eingestellt, falls es kurzfristig doch eine Förderung gibt. Man hoffe darauf, dass sich die bisherige vorauslaufende Projektarbeit auszahlt, so Altekrüger. Und man halte am Neubau der Betonfahrbahn fest.

(js)