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| 15:01 Uhr

Bauvorhaben
Kreismusikschule zieht in die Pestalozzischule

Voraussichtlich ab August sollen die Forster Schüler der Musik- und Kunstschule in der Pestalozzi-Schule unterrichtet werden.
Voraussichtlich ab August sollen die Forster Schüler der Musik- und Kunstschule in der Pestalozzi-Schule unterrichtet werden. FOTO: LR / Katrin Kunipatz
Der Umzug ist für den Schuljahresbeginn 2019/20 geplant. Die Nachnutzung des Bürgerzentrums ist noch offen. Von Katrin Kunipatz

In die Pestalozzischule in Forst soll voraussichtlich zum Beginn des Schuljahres 2019/20 neues Leben einziehen. Wie Hermann Kostrewa, Leiter des Dezernats Bildung und Kultur, auf RUNDSCHAU-Nachfrage bestätigt, wird der Standort Forst der Musik- und Kunstschule in das Backsteingebäude an der Hochstraße einziehen. Die dortigen Räume seien besser für die Anforderungen der Musikschule geeignet. Außerdem gebe es in der Pestalozzischule insgesamt mehr Räume als im aktuell genutzten Bürgerzentrum, sodass die aktuell übliche Doppelnutzung entfallen könne.

Wie die Leiterin der Kreismusikschule Sonja Junghänel bestätigt, könne in der Pestalozzischule ein richtiger Schlagzeugprobenraum eingerichtet werden. Momentan nutze man dafür einen muffigen Kellerraum. Weiterhin werde es größere Räume für Ensembleproben geben. Andere Bereiche wie Tanz und Klavierunterricht können räumlich getrennt stattfinden. Die Tänzer erhalten eine Umkleidemöglichkeit und einen Lagerraum für Kostüme und Technik. Mit der Aula in der Pestalozzischule stehe ein um das Doppelte größerer Saal zur Verfügung, in dem unter anderem Elternvorspiele oder Konzerte stattfinden können. Im Bürgerzentrum sind die Möglichkeiten begrenzt. „Wobei wir uns freuen, für das Weihnachtskonzert in der Stadtkirche zu Gast sein zu können“, sagt Sonja Junghänel.

In den nächsten Monaten wird das Schulgebäude an die Bedürfnisse der Musikschule angepasst. Dazu gehören ein Aufzug, eine behindertengerechte Toilette sowie die Verbesserung der Akustik in den Probenräumen für Schlagzeug und Blechbläser. Insgesamt investiert der Kreis rund 500 000 Euro, so Hermann Kostrewa.

Insgesamt 250 Schüler besuchen am Standort Forst die Musik- und Kunstschule. Darüber hinaus betreuen die Lehrer Instrumentalklassen, jeweils eine in der Grundschule Mitte, der Grundschule Nordstadt und am Gymnasium Forst. Sonja Junghänel hofft, dass am neuen Standort die künstlerischen Angebote ausgebaut werden können. Denn als sich die Musik- und Kunstschule 1995 gründete, gab es Angebote zum Töpfern, Filzen, Malen und textilen Gestalten.

Der Kreis ist Eigentümer der Pestalozzischule und des Bürgerzentrums. Konkrete Pläne, wie das Gebäude an der Amtstraße weiter genutzt werden kann, gäbe es noch nicht, so Kostrewa.