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| 16:32 Uhr

Kreisfeuerwehrverband Spree-Neiße
Feuerwehrverband wirbt Unternehmen als Partner

Spree-Neiße. Kreisbrandmeister Wolfhard Kätzmer wurde bei der Verbandstagung zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Zahl der Feuerwehrleute im Kreis wächst stetig. 5273 Männer und Frauen engagieren sich derzeit ehrenamtlich für die Feuerwehr – sei es im aktiven Dienst, in der Alters- und Ehrenabteilung oder in der Jugendfeuerwehr. Das seien 230 mehr als im Vorjahr, zählt Robert Buder, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, bei der jüngsten Verbandstagung auf. Um so wichtiger sei es, dieses ehrenamtliche Engagement für die Allgemeinheit stärker zu würdigen, rief er auf.

Und hatte auch gleich einen konkreten Vorschlag in Richtung des Vertreters des Spree-Neiße-Kreises: „Im Monat Mai erfolgen die Bewerbungsgespräche für die Auszubildenden und Dual-Studenten des Landkreises für das kommende Ausbildungsjahr. Ich fordere Sie auf, diese genannten Prämissen zu berücksichtigen. Der Landkreis Spree-Neiße kann als Arbeitgeber hier mit einem guten Beispiel vorangehen.“ Robert Buder würde sich wünschen, dass noch mehr Arbeitgeber Feuerwehrleute bei Neueinstellungen bevorzugen würden.

Der Verband will stärker auf die regionalen Unternehmen zugehen, um um Unterstützung zu werben. Nicht nur was die Einstellung von Feuerwehrleuten und deren Frei­stellung im Einsatzfall betrifft. Mehr Firmen als bisher sollen Partner der Feuerwehr werden. Welche Vorteile sie davon haben, wird in einer Broschüre zusammengefasst, die der Kreisfeuerwehrverband momentan erarbeitet. Beide Seiten sollten von einer Partnerschaft profitieren, wünscht sich Robert Buder.

Der Kreisfeuerwehrverband will deutlich mitreden, wenn im Land die Weichen für die Feuerwehr gestellt werden. Derzeit arbeitet die Landesregierung an einem neuen Brand- und Katastrophenschutzgesetz. Als wichtiger Punkt müsse eindeutig geklärt werden, so  Buder,  wie die ganzen Maßnahmen finanziert werden sollen. Und er gibt zu beachten, dass bestehende und vor allem funktionierende Strukturen wie beispielhaft die Konzeption Stützpunktfeuerwehr auch künftig erhalten bleiben sollen. Weiterhin fordert der Verband, dass Fachwarte für Brandschutzerziehung in den staatlichen Schulämtern eingestellt werden.

Zum Positionspapier des Landesfeuerwehrverbandes zur Zukunft des Brand- und Katastrophenschutzes in Brandenburg, hat der Vorsitzende ebenfalls einen wichtigen Einwand: „Nicht alle Ansätze können Anwendung im Spree-Neiße-Kreis finden, denn sie werden bereits seit Jahren umgesetzt durch uns alle. Es lernen also die anderen von uns!“

Dafür trägt nicht zuletzt Kreisbrandmeister Wolfhard Kätzmer die Verantwortung, der im Sommer nach 18 Jahren sein Ehrenamt abgeben wird. Er wurde zum Ehrenmitglied des Verbandes ernannt.

Zur Verbandstagung wurde die neue Homepage www.kfv-spn.de freigeschaltet: Der Verband präsentiert sich nun modern im Netz inklusive Twitter und Facebook.

(red/pos)