ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:26 Uhr

Spree-Neiße
Konzept für Zukunft des Kreises in Arbeit

Spree-Neiße. Mitte März soll in einem Workshop erstmals mit den Kreistagsabgeordneten über die neue Kreisentwicklungskonzeption gesprochen werden. Das kündigte Dezernent Olaf Lalk im Wirtschaftsausschuss an. Demnach hätten Studenten der BTU Cottbus -  Senftenberg in der vergangenen Woche ihre Ideen für die Entwicklung des Landkreises Spree-Neiße bis zum Jahr 2030 vorgestellt.

Lalk sprach von einem „Feuerwerk kreativer Ideen“, die nun zum Teil in den ersten Entwurf der Konzeption eingearbeitet werden. Bis Ende Februar soll der zweite Entwurf vorliegen. Danach folgt eine erste Diskussion. Voraussichtlich im April und Mai sollen die Kommunen des Landkreises in die Erarbeitung der Kreisentwicklungskonzeption einbezogen werden.

Laut der im Mai vergangenen Jahres benannten Zeitschiene soll nach der Diskussion in den Ausschüssen im Dezember der Kreistag darüber beschließen. Die fortgeschriebene Konzeption soll Ziele für die Entwicklung des Spree-Neiße-Kreises bis ins Jahr 2030 in den Blick nehmen. Die 2007 erstmals vom Kreistag beschlossene Kreisentwicklungskonzeption wurde 2011 angepasst und blickt derzeit bis ins Jahr 2020 voraus.

Wie vergleichbare Papiere in den Städten, so dient auch die Kreisentwicklungskonzeption beispielsweise Fördermittelgebern als Orientierung, wo Schwerpunkte  in der Infrastruktur oder Wirtschaftsförderung gesetzt werden sollen, ob der Einsatz von Fördermitteln mittel- und langfristig also Sinn macht. Für Städte und Gemeinden würde es schwierig, Vorhaben anzuschieben, die  komplett den Zielen des Landkreises entgegenstehen. Das Kreisentwicklungskonzept wird vom Kreistag verabschiedet, der im Mai neu gewählt wird.