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| 17:32 Uhr

Spree-Neiße
Kreis nimmt Entwicklungbis 2030 in den Blick

Spree-Neiße. Nach der abgesagten Kreisgebietsreform sei jetzt eine Fortschreibung der Kreisentwicklungskonzeption (KEK) nötig, erläutert Thomas Brase im Wirtschaftsausschuss Spree-Neiße. Der Leiter des Sachgebiets Kreis, Bauleitplanung und Tourismus betont, dass dieses neue Konzept keinesfalls eine Bestandsfortschreibung sein soll, sondern Ideen der Kommunen umfangreich einbezogen werden sollen. Zusätzlich wolle man bei der Erarbeitung mit dem Fachbereich Regionalplanung der BTU Cottbus-Senftenberg zusammenarbeiten. Von Kunipatz

Brase stellt den Ausschussmitgliedern eine mögliche Gliederung vor. Berücksichtigt werden darin die Schwerpunkte Daseinsvorsorge, Wirtschaft, Digitalisierung und Arbeitsmarkt, ländliche Entwicklung, Naturraum und Klimaschutz. Für den Aspekt Braunkohle und erneuerbare Energien ist ein eigener Punkt vorgesehen. Ingo Paeschke (Linke) regte an, Braunkohle und Energie unter anderem in den Wirtschaftsaspekt einzuarbeiten. Helmut Franz (SPD) hält es für wichtig, zu diesem Thema Fachmeinungen einzuholen.

Der erste Entwurf der Konzeption soll bereits Ende des Jahres den Fraktionen vorliegen. Frühestens ab Oktober könnte die BTU einbezogen werden, so Brase. Dann beginnt das Wintersemester. In Gesprächsrunden und unter Einbeziehung der Kommunen, Institutionen und Bürger soll der Entwurf bis Mitte 2019 öffentlich besprochen werden. Für den Herbst ist die Diskussion in den Ausschüssen geplant. Und im Dezember 2019 könnte der Kreistag über die fortgeschriebene Kreisentwicklungskonzeption beschließen, die den Zeitraum bis 2030 in den Blick nimmt. Die erste Kreisentwicklungskonzeption wurde 2007 vom Kreistag beschlossen und 2011 für den Zeitraum bis 2020 fortgeschrieben.