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| 18:26 Uhr

Konzert im Komfor
Beim Mambo ist der Bann gebrochen

Das Pugsley Buzzard Trio hat das Komfor aufgemischt – mit groovigem Sound und Interpretationen von Blues- und Boogieklassikern. Gemeinsam mit dem Australier am Piano sorgten Micha Maass (Schlagzeug) und Klaas Wendling (Bass) für heiße Rhythmen an einem kalten Novemberabend.
Das Pugsley Buzzard Trio hat das Komfor aufgemischt – mit groovigem Sound und Interpretationen von Blues- und Boogieklassikern. Gemeinsam mit dem Australier am Piano sorgten Micha Maass (Schlagzeug) und Klaas Wendling (Bass) für heiße Rhythmen an einem kalten Novemberabend. FOTO: Ingrid Hoberg
Forst. Das Pugsley Buzzard Trio bringt Forster Blues- und Boogiefreunde im komfor zum Tanzen.

Ein Australier bringt den Blues in den deutschen November: Unbeeindruckt von der kalten Nacht, die sich schon am Abend ankündigt, erweist sich das Trio, das diesmal zwischen Dresden und Bad Salzungen in Forst Station macht.

„Wir haben schon mal die Advents- und Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet“, sagt Sabine Lindner vom Kompetenzzentrum. Ein bisschen Stimmung soll in den Veranstaltungsraum einziehen.  Ob das Pugsley Buzzard (Piano), Klaas Wendling (Bass) und Micha Maass (Schlagzeug) brauchen, bleibt offen. Der Raum wird in ein sanftes Licht getaucht und Pugsley Buzzard greift in die Tasten. Seine Stimme ist rau, seine Hände flink – bald fließt der Schweiß unterm Hut. Zum zweiten Mal ist er in diesem Jahr in Deutschland mit dem Bassisten und dem Schlagzeuger unterwegs, die in der Berliner Szene einen Namen haben. Maass gilt als angesehener Blues- und Boogie-Drummer, Wendling zupft den Bass auch bei The Baseballs.

Im Publikum wippen nicht nur die Fußspitzen, in den hinteren Reihen wird schon mitgegroovt. Doch bei einem Mambo ist der Bann gebrochen. Zwei Tänzerinnen wagen sich vorn ins Licht und ab geht’s. Die Musiker nehmen’s gelassen, auch wenn es schon mal eng wird. So wie „Waltzing Matilda“, bekannt in der Interpretation von Tom Waits, in dem Buzzard-Stil adaptiert wird, gelingt das auch mit den anderen Blues- und Boogie-Songs.

Drei Zugaben fordert das Publikum am Ende ein, darunter ist die „Moritat von Mackie Messer“ zu hören. Sabine Lindner verspricht, mit Pugsley Buzzard über einen weiteren Termin im nächsten Jahr zu verhandeln.

Passend zum Konzert sind zu Beginn drei Skulpturen von Steffen Mertens enthüllt worden, die während des 2. Internationalen Künstlersymposiums in Forst entstanden. „DasDieDer“ nennt der Bildhauer mit einem Augenzwinkern sein Trio, das er aus dem Holz herausgeholt hat: ein Cello, eine Geige, ein Bass. „Linde ist ein ideales Schnitzholz, allerdings nicht für außen geeignet“, sagt er. Gegenwärtig ist das hölzerne Trio neben anderen Arbeiten von Jan, Lea und Steffen Mertens im Komfor zu sehen.

Das Pugsley Buzzard Trio hat das Komfor aufgemischt – mit groovigem Sound und Interpretationen von Blues- und Boogieklassikern. Gemeinsam mit dem Australier am Piano sorgten Micha Maass (Schlagzeug) und Klaas Wendling (Bass) für heiße Rhythmen an einem kalten Novemberabend.
Das Pugsley Buzzard Trio hat das Komfor aufgemischt – mit groovigem Sound und Interpretationen von Blues- und Boogieklassikern. Gemeinsam mit dem Australier am Piano sorgten Micha Maass (Schlagzeug) und Klaas Wendling (Bass) für heiße Rhythmen an einem kalten Novemberabend. FOTO: Ingrid Hoberg
(ho)