Nach einem Besuch im Dezember vergangenen Jahres in Lubsko hatte der Regionalvorstand der Volkssolidarität zum Gegenbesuch eingeladen. Auf dem Programm standen eine Besichtigung der Stadtkirche St. Nikolai, der Innenstadt und des Ostdeutschen Rosengartens. „Dieser Tag soll ein schöner Tag werden“ , begrüßte die Vorsitzende des Kreisvorstandes der Volkssolidarität, Heidrun Bialek (64), die Gäste: „Ich will keine langen Worte machen - glückliche Stunden vergehen wie im Flug.“ Sie wies darauf hin, dass die vier anwesenden Ortsgruppen der Volkssolidarität mit einem Salat- und Kuchenbüfett zum Tag beigetragen hatten. Der Tag sei lange vorbereitet worden, betonte Krystyna Czerniawska (62), Vorsitzende des Lubskoer Seniorenklubs. „Wir sind gekommen, um die Zusammenarbeit mit euch weiterzuentwickeln“ , übersetzte Dolmetscherin Stanislawa Kowolska (77).
Projektleiterin Heike Steinert (46) erläuterte das Programm, zu dem auch ein Auftritt des 1. Forster Frauenchors, eines Lubskoer Chores und die Musikdarbietung vom Direktor des Lubskoer Kulturhauses, Lech Krychowski, gehörte. „Das Herbstfest ist ganz wichtig, um mit den polnischen Nachbarn in Kontakt zu treten“ , sagte Johanna Hähnel (66), Vorsitzende der Ortsgruppe 11. Sie habe sich auf den Nachmittag gefreut. Nur die Verständigung sei schwierig, so Johanna Hähnel. Kurt Günther (73) von der Ortsgruppe 6, Mitglied des Regionalvorstands sowie Leiter des Reiseservice sagte, die Feier sei ein „Höhepunkt unser freundschaftlichen Beziehungen“ . Viele Teilnehmer seien bereits beim ersten Treffen in Lubsko dabei und davon begeistert gewesen. Jozef Kowalski (82) aus Lubsko, ehemals Grenzkontrolleur, erklärte, dass sich vie le alte Bekannte aus den 70er-Jahren, darunter Tuchfabrikarbeiter, wiedersähen und Erinnerungen austauschten. (fm)