(slu) Stadtverordnetenvorsteher Dietmar Tischer (CDU) will sich in der Sonder-Stadtverordnetenversammlung am Dienstag kurz zum Lauschvorwurf gegen SPD-Spitzenkandidat Hermann Kostrewa äußern. Wie Tischer gegenüber der RUNDSCHAU sagte, habe er jedoch keine gesetzliche Handhabe, etwas zu unternehmen. Er könne lediglich sein Missfallen ausdrücken, und das werde er tun. Kostrewa war von Mitgliedern des Forster Kultur- und Sozialausschusses vorgeworfen worden, im nichtöffentlichen Teil der Sitzung vor zwei Wochen an der Tür gelauscht zu haben. Sein Schatten habe sich deutlich dicht an der Tür abgezeichnet. Daraufhin sei die Tür geöffnet und die Sitzung unterbrochen worden. Kostrewa weist die Vorwürfe zurück, er habe nichts gehört und nur auf jemanden gewartet. Die Sitzung beginnt um 18.30 Uhr im Rathaus Lindenstraße und umfasst nur einen öffentlichen Tagesordnungspunkt: die Neubesetzung einer Stelle des Aufsichtsrates der Stadtwerke.