Das gilt für die Gemeindevertreter in Neiße-Malxetal wie auch für den Ortvorsteher in Jerischke oder die Ortsbeiräte in Klein Kölzig: Wer glaubt, mit kommunalpolitischer Arbeit den großen Reibach machen zu können, der sollte sich lieber einen andere Möglichkeit des Zuverdienstes suchen. Denn noch immer geht es um sehr viel Ehrenamt, erst recht, wenn man diese Aufgabe ernst nimmt. Und das bedeutet, Unterlagen gründlich zu studieren, manchmal kiloschwere Haushaltspläne durchzuarbeiten, um schließlich Entscheidungen zu fällen, die gravierende Auswirkungen haben können. Deshalb ist die Aufwandsentschädigung, selbst mit den künftig höheren Sätzen, die die Gemeindevertreter in Neiße-Malxetal jetzt beschlossen haben, nicht mehr als es das Wort aussagt: eine Entschädigung, ein eher symbolischer Betrag für eine ganze Menge Arbeit.