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| 13:26 Uhr

Nach der Genehmigung des Bildungsministeriums
Kolkwitzer Elterninitiative will Schulprojekt begleiten

 Gerd Bzdak präsentiert hier den Leinenbeutel mit Schullogo.
Gerd Bzdak präsentiert hier den Leinenbeutel mit Schullogo. FOTO: Sven Hering
Kolkwitz/Forst. Der Mitbegründer der Kolkwitzer Elterninitiative Gerd Bzdak sieht nach der Genehmigung der neuen Gesamtschule im Kolkwitzer Ortsteil Klein Gaglow noch eine Menge Arbeit. So denkt er zum Beispiel an Kooperationen mit den Grundschulen im Einzugsgebiet. Von Sven Hering

Ein wenig erstaunt war Gerd Bzdak schon. „Darüber, wer denn da auf einmal so alles aufs Pressefoto wollte“, sagt der Mitbegründer der Kolkwitzer Elterninitiative, die sich seit Jahren für eine neue Gesamtschule einsetzt.

Als in dieser Woche Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) die Genehmigung der Potsdamer Behörde für die neue Schule des Landkreises Spree-Neiße in Kolkwitz überbrachte, gab es plötzlich sehr viele Fürsprecher des Projektes. Vor noch nicht allzu langer Zeit war der Kreis der Unterstützer noch sehr überschaubar.

Deshalb gibt sich Bzdak in diesen Tagen auch nicht der Euphorie hin. Stattdessen zeigt er sich sehr sachlich, wenn er sagt: „Wir sind einen Schritt weiter, freuen uns, müssen aber auch noch ein paar Sachen erledigen.“ Denn das Ziel, so der Kolkwitzer, sei noch lange nicht erreicht.

Das wichtigste Anliegen für Gerd Bzdak und seine Mitstreiter formuliert der Sprecher der Initiative: „Wir müssen sichern, dass alle Kinder aus dem südwestlichen Teil in die Schule gehen können.“ Wenn es nach Bzdak geht, dann sogar ganz unkompliziert ohne Ü7-Verfahren.

Außerdem plädiert die Elterninitiative dafür, dass alle Grundschulen im Einzugsbereich eine Kooperationsvereinbarung mit der Gesamtschule abschließen. „Wir brauchen eine ganz enge Verflechtung, so zum Beispiel abgestimmte Lehrpläne“, betont Bzdak.

Diesen Punkt hat die Initiative auch in dem Logo verarbeitet, das für die neue Gesamtschule bereits entwickelt worden ist – ein Haus, aufgebaut aus Zahlen von 1 bis 13. „Damit wollen wir zeigen, wie wichtig der Unterbau ist“, erklärt Bzdak. Die ersten Werbemittel mit dem – wenn auch noch inoffiziellem Logo – sind auch schon unter die Leute gebracht worden. In der Pause der letzten Kreistagssitzung verteilte Gerd Bzdak entsprechend gestaltete Stoffbeutel an die Abgeordneten. „Ein Sammlerstück, limitierte Auflage 80 Exemplare.“