Das Thema des 3. Kreiskirchentages „Um Himmels willen kommt und lebt“ drücke bereits aus, worum es an diesem Tag gehe: um das Leben, so Superintendent Matthias Blume. „Die Summe dessen, was in der Bibel steht, zielt darauf ab, Leben zu schützen und Leben frei entfalten zu lassen.“ Das bunte Programm von 10 bis 16 Uhr auf dem Oberkirch- und dem Klosterkirchplatz sowie in den beiden Kirchen biete Platz für Musik, Talk-Runden, Möglichkeiten zur Meditation, Theater und Gesprächen über das Leben und den Glauben. „Wir hoffen, auch die nicht kirchlich gebundenen Cottbuser zu erreichen“ , so Lutherkirchen-Pfarrer Stefan Aegerter. Der Kirchentag sei eine gute Gelegenheit, Kirche zu erleben und kennenzulernen.
Der Oberkirch- und der Klosterplatz werden durch eine „himmlische Straße“ verbunden. Dort werden sich alle Kirchengemeinden präsentieren sowie die evangelischen Werke und Dienste vorstellen.
Der Klosterplatz werde als Zentrum für Familien gestaltet. Es werden Stände mit alten Kinderspielen wie Seilspringen und selbst herzustellenden Seifenblasen vorbereitet, so Katechetin Angelika Götze. Auf der Bühne werden sich mit Cottbuser Forck-Grundschülern, dem Euloer Kinderzirkus und der Theatergruppe Muggelsteine Kinder und Jugendliche aus dem Kirchenkreis vorstellen.
Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Bundestags, wird um 13 Uhr in der Oberkirche über das „Leben am östlichen Rand Deutschlands – leben in der Mitte Europas“ referieren.
Zum Abschlussgottesdienst um 16 Uhr auf dem Oberkirchplatz werde Kirchenhistoriker Prof. Christoph Markschies, Präsident der Berliner Humboldt-Universität, die Predigt halten.

Zum Thema Kreiskirchentag
  Der Kirchenkreis Cottbus ist in diesem Jahr zehn Jahre alt . Er wurde im Jahr 1998 aus dem Kirchenkreis Cottbus und Teilen des Kirchenkreises Guben gebildet. Ihm gehören 33 Gemeinden mit rund 31 000 Mitgliedern an.
Kreiskirchentage finden aller drei Jahre statt.