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Forst
Kita „Waldhaus“ zieht zurück nach Keune

Einen der 200 Umzugskarton tragen Kita-Leiterin Elke Specht (r.) und Markus Reiche vom Umzugsdienst "Der Rote Blitz" aus Forst durch den Flur der Übergangskita. Foto: kkz
Einen der 200 Umzugskarton tragen Kita-Leiterin Elke Specht (r.) und Markus Reiche vom Umzugsdienst "Der Rote Blitz" aus Forst durch den Flur der Übergangskita. Foto: kkz FOTO: Katrin Kunipatz / LR
Forst. Zweieinhalb Tage dauert der Umzug. Am Montag betreten die Kinder zum ersten Mal die sanierte Einrichtung. Von Katrin Kunipatz

Kisten packen heißt es seit Mittwochnachmittag in der Interimsunterkunft der Kita „Waldhaus“. Leiterin Elke Specht und ihr Team aus neun Kindergartenerziehern verstauen Spielzeug, Bastel­materialien, Sportgeräte und alle die anderen Dinge, die ein Kindergarten so braucht, in 200 großen Umzugskartons. Am Donnerstagvormittag packen die vier Männer der Forster Umzugsfirma alles ein und fahren es nach Keune. Und am Nachmittag und am Freitag packen die Erzieher alles aus, um es in den richtigen Schränken zu verstauen. Die Kinder sind derweil nicht in der Kita. Die Leiterin berichtet vom großen Verständnis der Eltern für diese beiden Schließtage. Alle hätten eine Lösung gefunden.

„Wir freuen uns“, sagt Elke Specht. „Der Kindergarten ist nicht mehr wiederzuerkennen.“ Als Leiterin war sie bei Bauberatungen dabei und hat hautnah erlebt, wie die Einrichtung in den zurückliegenden eineinhalb Jahren umgebaut wurde. Der Eingang befindet sich jetzt an einer anderen Stelle. Den langen Flur, der früher die Einrichtung prägte, gibt es nicht mehr. Im neuen Anbau ist ausreichend Platz für das Büro und das Erzieherzimmer. Im neuen Schuppen können die Außenspielgeräte untergestellt werden. Das Haus hat eine neue Heizungsanlage, entsprechende Wärmedämmung und eine neue Elektroanlage erhalten. „Und so einen schönen Außenspielplatz hat keine andere Kita“, schwärmt Elke Specht.

Die 58 Kinder, die im Moment die Kita „Waldhaus“ besuchen, werden am kommenden Montag zum ersten Mal ihren neuen Kindergarten sehen. Die Jüngsten der Ein- bis Sechsjährigen werden sich kaum an die alte Einrichtung erinnern. Entweder waren sie noch nicht geboren oder noch sehr klein, als der Umbau im Juli 2016 begann. Die Villa in der Tagorestraße war für eineinhalb Jahre der Ausweichkindergarten. Etwas länger als geplant, denn ursprünglich sollten die Bauarbeiten schon im Mai 2017 beendet sein.

Insgesamt kosten der Umbau und die Sanierung rund 780 000 Euro. Für 90 Prozent der Summe erhält die Stadt Forst aus dem Kommunalinvestitionsfördergesetz des Bundes Geld.