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| 02:36 Uhr

Kinderärztin will wieder in Forst tätig werden

Forst. Nach ihrer Elternzeit würde die Kinderärztin Dr. Alexandra Röhrich ihre Tätigkeit in Forst gerne wieder in vollem Umfang aufnehmen. js/kkz

Das hat die Kinderärztin gegenüber der RUNDSCHAU bekräftigt. Eine Kündigung ihres Vertrages mit der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin-Brandenburg (KVBB) habe es nicht gegeben. Die KVBB ist Träger der Kinderarztpraxis im Medizinischen Versorgungszentrum an der Lausitz Klinik Forst. Ein Kollege hatte sich kurzfristig bereiterklärt, die Vertretung für sie in Forst während des Beschäftigungsverbots und des Mutterschutzes sowie der Elternzeit wahrzunehmen. Allerdings stehe dieser Kollege aus persönlichen Gründen nicht mehr als Vertretung zur Verfügung, bedauert Alexandra Röhrich, die nicht Praxiseigentümerin ist.

Die KVBB als Betreiber der Kinderarztpraxis und die Lausitz Klinik hatten sich in den vergangenen Wochen über eine Alternative bemüht für die kinderäztliche Versorgung im Raum Forst (die RUNDSCHAU berichtete). So sollen in den kommenden Wochen zumindest die Vorsorgeuntersuchungstermine für Kinder abgesichert werden. Ab dem 9. Februar soll ein Facharzt aus Potsdam an allen fünf Wochentagen als Kinderarzt Sprechstunden anbieten. Voraussichtlich ab 1. April soll in Forst ein Kinderarzt aus Cottbus in der neu zu schaffenden Außenstelle des Medizinischen Versorgungszentrums des CTK langfristig tätig werden.

Eine Erstversorgung von Kindern sei in der Notaufnahme der Lausitz Klinik Forst möglich, hatte deren Geschäftsführer Hans-Ulrich Schmidt versichert. Dort werde dann entschieden, ob eine hausärztliche Versorgung im MVZ oder eine Weiterüberweisung in die Kinderklinik nach Cottbus nötig ist.