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| 13:49 Uhr

Spree-Neiße
Keine feuchten Bioabfälle und heiße Asche in die Tonnen

Spree-Neiße. Was es im Winter bei Abfallbehältern zu beachten gibt.

Die kalte Jahreszeit mit ihren frostigen Nächten ist keine leichte Zeit für die Müllwerker und erfordert deshalb auch das Verständnis der Bürger. Darauf hat die Werkleiterin des Eigenbetriebes Abfallwirtschaft des Landkreises Spree-Neiße, Susanne Neuer, kürzlich noch einmal hingewiesen. „Gerade wenn es in der Nacht geschneit hat und die Straßen schlecht geräumt oder vereist sind, kann es für die Müllautos schwierig werden, an die Abfalltonnen heranzukommen“, sagt sie. Denn die großen Müllautos könnten nicht wie andere Autos jede Straße befahren. „Der Fahrer trägt die Verantwortung, ob er in eine Straße hineinfährt oder nicht“, so Susanne Neuer. Denn so sei es schon einige Male passiert, dass Fahrzeuge der kreiseigenen Abfallentsorgungsgesellschaft Neiße-Spree (AGNS) im Winter im Straßengraben gelandet seien. Die Bürger hätten in dem Falle keinen Anspruch auf ein „Nachfahren“, wenn die Leerung aus witterungstechnischen Gründen nicht möglich ist. „Stellen Sie einfach einen Abfallsack neben die Mülltonne“, empfiehlt Susanne Neuer. Diese seien beim Eigenbetrieb für 1,78 Euro erhältlich.

Das zweite Problem, das jeden Winter auftrete, sei gefrorener Müll. Oftmals ließe sich die Tonne nur zu einem Drittel entleeren, bezahlen müsse der Bürger jedoch alles. Deshalb rät die Werkleiterin, feuchten Müll wie Bioabfälle entweder trocknen zu lassen oder einzupacken. Zudem sollte eine ganze Tonne nicht mit Asche befüllt werden. „Denn diese friert ein wie Beton“, ist die Erfahrung von Susanne Neuer. „Ein gutes Mischverhältnis ist auch für die Entleerung gut.“ Auch sollte keine heiße Asche, sondern immer nur abgekühlte eingefüllt werden. „Denn heiße Asche brennt schnell ein Loch in die Mülltonne.“

Die Abfallkalender für Spree-Neiße werden kommende Woche verteilt, kündigt die Werkleiterin an.