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Rettungsdienst im Landkreis Spree-Neiße
Keine Einigung bei Tarifverhandlungen

Spree-Neiße. Bei den Tarifverhandlungen für die 131 Rettungsdienstbeschäftigten der Falck Notfallrettung und Krankentransport GmbH wurde am Dienstag keine Einigung erzielt. Darüber hat Verdi-Gewerkschaftssekretär Ralf Franke am Mittwoch informiert. Ein neuer Verhandlungstermin sei nicht vereinbart worden.

Die Falck-Vertreter hätten lediglich das Angebot vom Februar wiederholt. Danach sollen die Tariflöhne von Falck um den Prozentsatz steigen, der mit den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst vereinbart wird. Als Alternative habe Falck angeboten, die Tabellenlöhne um 2,95 Prozent rückwirkend ab Januar und um weitere 2,95 Prozent ab Januar 2019 zu erhöhen. Falck begründe das Tarifangebot damit, dass der Landkreis Spree-Neiße eine höhere Personalkostensteigerung nicht finanziert.

Die Verdi-Tarifkommission hat beide Arbeitgebervorschläge als völlig unzureichend abgelehnt und weitere Warnstreiks samt Ausweitung auf Rettungswagen beschlossen, so Franke. Bevor es dazu kommt, will die Gewerkschaft kurzfristig mit dem Landrat zur Situation im Rettungsdienst reden.

(red/pos)