Ob der Linke-Fraktionsvorsitzende Ingo Paeschke überhaupt weiß, wie nahe er im Gedanken dem ehemaligen CDU-Bürgermeister ist?
Ob nun Befreiungsschlag oder nicht: In der Tat sind in den Beteiligungsberichten der vergangenen Jahre Hinweise auf die Misere zu lesen. Papier ist geduldig. Und sicher hätte es niemanden etwas gebracht, Wohnungsunternehmen an Verträge zu knebeln, die sie mangels Mieter nicht einhalten können; der Domino-Effekt wäre eingetreten. Die Stadt hätte so oder so draufgezahlt. Dass der Verkauf rückgängig zu machen ist, dürfte eher unwahrscheinlich sein. Und wenn ja - zu welchem Preis?
In der alten Machtkonstellation wäre jetzt wahrscheinlich der Ruf nach einem Untersuchungsausschuss laut geworden. Doch Gerhard Reinfeld (CDU) ist nicht mehr im Amt, die Wahlen stehen vor der Tür, und einfache Wahrheiten sind gefragt. Wer aber hat Interesse an Aufklärung bei einer Sache, an der alle irgendwie beteiligt sind?