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| 01:06 Uhr

Kaum weniger Geburten in Forst

Forst.. Das selbst gesteckte Jahresziel haben die Geburtshelfer des Forster Krankenhauses knapp verfehlt. 500 Babys wollten sie 2004 zur Welt bringen, am Ende waren es 495 – zehn weniger als 2003. „Wir haben die Dimension gehalten. Damit sind wir zufrieden“ , sagt Oberarzt Jost Kluttig.


Neben Forst und Döbern gehören auch Guben und Cottbus zum Einzugsgebiet der Geburtsstation. „Wir profitieren davon, dass wir niedergelassene Hebammen aus Cottbus und Guben unter Vertrag haben“ , so Kluttig. Außerdem habe Forst einen guten Ruf, so dass traditionell einige Mütter aus Cottbus ihr Kind in der Rosenstadt zur Welt brächten.
Für die Ärzte in Forst bedeutet das bisweilen viel Arbeit. „Geburtshilfe ist ein Stoßgeschäft“ , erklärt Kluttig. Vor Weihnachten kamen zehn Kinder innerhalb von zehn Tagen zur Welt. Da wurden sogar die Betten knapp. „Manchmal herrscht aber auch gähnende Leere“ , so Kluttig.
Ungewöhnliche Geburten gab es 2004 auch. So wurde ein Kind im Kreisverkehr geboren, weil die Hebamme es mit der Mutter nicht mehr rechtzeitig ins Krankenhaus schaffte. Der Statistik nachgeholfen hat auch eine Mitarbeiterin des Krankenhauses. So brachte Schwester Steffi Thron aus Groß Kölzig im Juni Zwillinge zur Welt.
Seit November neu ist übrigens die Baby-Galerie auf der Internet-Seite des Krankenhauses. Für eine Mutter aus Indien war das Grund genug, in Forst zu entbinden. So konnten die Verwandten in der Ferne gleich einen Blick auf das Baby werfen. (bob) Die Baby-Galerie im Internet: www.krankenhaus-forst.de