| 13:14 Uhr

Bürgermeisterwahl
Kandidaten befürworten Sanierung des Stadions

Bürgermeisterwahl 4c
Bürgermeisterwahl 4c FOTO: Janetzko, Katrin / LR
Forst. Unterschiede gibt es beim Umfang und den künftigen Nutzern des Geländes. Der Landkreis soll bei den meisten finanzieren. Von Katrin Kunipatz

In wenigen Wochen, am 22. April, sind die Forster aufgerufen, ihren neuen Bürgermeister zu wählen. Fünf Kandidaten bewerben sich um das Amt. Die RUNDSCHAU hat sie gebeten, ihre Positionen zu verschiedenen wichtigen Fragen, die Forst betreffen, aufzuschreiben. Diese werden in den kommenden Wochen bis zur Wahl in loser Folge veröffentlicht. Gestartet werden soll mit den Ansichten der Bürgermeisterkandidaten zur Sanierung oder Neugestaltung des Stadions am Wasserturm.

Aimo Bartel kandidiert als unabhängiger Bürgermeisterkandidat für Forst.
Aimo Bartel kandidiert als unabhängiger Bürgermeisterkandidat für Forst. FOTO: Steffi Ludwig / LR

Einig sind sich alle fünf Kandidaten, dass im Stadion etwas getan werden muss. Aimo Bartel (parteilos) forderte eine „sinnvolle Sanierung mit Weitblick“. Berücksichtigen solle man dabei neben den Kosten für die Herrichtung des Stadtions auch die für die Unterhaltung nötigen Mittel. Das jetzige Konzept sei aus seiner Sicht zu umfangreich.

Der CDU-Kandidat Helge Bayer.
Der CDU-Kandidat Helge Bayer. FOTO: Katrin Kunipatz / LR

Helge Bayer (CDU) stellt sich diesen Bereich der Stadt als freizeitbezogenes Zentrum vor. Die Schwimmhalle und das sanierte Stadion würden Vereine ansprechen und für Freizeitsportler gäbe es „eine offen zugängliche Volleyball- und Skateboardanlage“. Die Sanierung müsste gemeinsam mit dem Landkreis erfolgen.

Der parteilose Kandidat Thomas Engwicht.
Der parteilose Kandidat Thomas Engwicht. FOTO: Steffi Ludwig / LR

Für eine schnellstmögliche Sanierung in Zusammenarbeit mit dem Landkreis plädiert auch Thomas Engwicht (parteilos). Er lehne aber eine „erneute Diskussion um den Standort des SFZ“ ab. Jedoch solle das Stadion für Leichtathletik, Schulsport und Freizeitaktivitäten nutzbar sein.

Ingo Paeschke, Kandidat der Linken.
Ingo Paeschke, Kandidat der Linken. FOTO: Katrin Kunipatz / LR

Ingo Paeschke (Die Linke) sagt: „Die schrittweise Sanierung unter Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten muss Priorität haben.“ Er sieht ebenfalls, dass gemeinsam mit dem Landkreis die Sportanlagen für den Schulsport des Gymnasiums saniert werden müssen. Die Skateranlage könne ebenfalls auf dem Gelände entstehen.

Die parteilose Kandidatin Simone Taubenek.
Die parteilose Kandidatin Simone Taubenek. FOTO: Katrin Kunipatz / LR

Simone Taubenek (parteilos) möchte das „gesamte Areal zu einem Schul-, Sport- und Freizeitcampus“ entwickeln. Das Schülerfreizeitzentrum und die neue Skaterbahn würden im Stadion am Wasserturm ihren Platz finden. Neben Schul- und Vereinssport sollten auch Konzerte oder die Volleympics möglich sein.