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| 17:44 Uhr

Gastronomie
Kaffeebohne sucht neuen Koch und Inhaber

Für sein Restaurant „Kaffeebohne“ an der Bahnhofstraße in Forst sucht Reinhard Jäger einen Nachfolger.
Für sein Restaurant „Kaffeebohne“ an der Bahnhofstraße in Forst sucht Reinhard Jäger einen Nachfolger. FOTO: LR / Katrin Kunipatz
Forst. Noch bis Oktober will Reinhard Jäger in der Küche des kleinen Restaurants stehen. Nach zehn Jahren sucht er einen Nachfolger.

Mit den Forster Hefe­plinzen hat sich das Restaurant „Kaffeebohne“ einen Namen gemacht. Nun hofft Inhaber Reinhard Jäger einem Nachfolger das Rezept erklären zu können, denn er will im November in den Ruhestand gehen.

„Lange haben wir probiert, bis sie so schmeckten, wie jetzt“, sagt der 67-Jährige. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Christiane Gollmer hat er vor zehn Jahren das kleine Cafe eröffnet. Er besorgt die Küche, backt Plinze und Mittagsgerichte. Sie übernahm den Service. Vor zwei Jahren dann der Schicksalsschlag: Christane Gollmer starb. Schon damals habe er ans Aufhören gedacht, so Jäger. Er entschied sich dann aber fürs Weitermachen. Seitdem betreuen zwei Mitarbeiterinnen die Gäste. Doch nun macht ihm die Gesundheit zu schaffen. Deshalb bat er seine Tochter, die Suche nach einem Nachfolger zu starten. Via Facebook startete sie den Aufruf – etwas früher als von Reinhard Jäger gedacht. Der hätte gern seine Angestellten über die Pläne informiert. Natürlich wünscht er sich, dass sie weiter in der „Kaffeebohne“ bleiben können und der neue Inhaber das gut eingeführte Restaurant weiterführt. Denn selbst die Baustelle auf der Cottbuser Straße beeinträchtige ihn nicht. „Die Stammkunden finden den Weg zu uns“, sagt er. Unter ihnen sind viele aus dem Seniorenzentrum Friedenshaus, aber auch aus Cottbus, Weißwasser und sogar Bielefeld kommen Liebhaber der Forster Hefeplinze zu ihm.