Die Kommunalaufsicht hat entschieden, dass der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zum Planungsstopp für den  Standort des Kinder- und Jugendzentrum an der Gubener Straße rechtswidrig war. Darüber informierte die Stadtverwaltung Forst am Donnerstagabend. Damit folgte die Kommunalaufsicht einer Beanstandung  von Bürgermeisterin Simone Taubenek.
Die Kommunalaufsicht habe die  gesetzliche Pflicht zur sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung verletzt gesehen, weil die Stadt Forst bereits auf Grundlage finanzieller Förderungen Machbarkeitsstudien, Planungen und Grundstückserwerb durchgeführt hatte. Die Entscheidung mit der zehnseitigen Begründung habe die Bürgermeisterin der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung übergeben und mit ihr vereinbart, diese allen Stadtverordneten zuzustellen, so die Stadtverwaltung in der Mitteilung.
Die Mehrheit der Stadtverordneten hatte beschlossen, die Planung fürs Jugendfreizeitzentrum  am Standort Gubener Straße 10 auszusetzen und das Projekt auf dem Gelände des Schul- und Sportzentrums am Wasserturm zu entwickeln. Nun muss erneut entschieden werden.