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| 02:37 Uhr

Jetzt werden die Störche im Raum Forst gezählt

Adebar fliegt vom Dach der Feuerwehr in Eulo aus wieder auf Nahrungssuche.
Adebar fliegt vom Dach der Feuerwehr in Eulo aus wieder auf Nahrungssuche. FOTO: Annett Igel
Forst-Eulo. Im Forster Stadtteil Eulo haben die Störche gestern Morgen auf dem Feuerwehrturm gegenüber der Kirche mächtig geklappert, bevor es wieder auf Nahrungssuche ging. Ob es in der Forster Region mit reichlich Nachwuchs bei Adebar geklappt hat, versucht Peter Domke gerade herauszufinden. ani

"Aber nach dem katastrophalen Storchenjahr 2013, wo wir im Vergleich zu den Vorjahren zwei Drittel Verluste zu verzeichnen hatten, stimmen mich die ersten Stippvisiten in diesem Jahr sehr optimistisch", sagt Domke, der als Storchenbetreuer für den Altkreis Forst zuständig ist

In Naundorf sind immerhin drei der sechs Nester besetzt: Über das Kirchendach stolzierte ein Storch zu seinen Jungen. Auch auf dem Feuerwehrturm guckte zwei Störche müde über den Nestrand. Und eins der beiden Scheunen-Nester ist belegt. Zweimal zwei und einmal drei Jungstörche haben die Naundorfer gezählt.

Im Vorjahr hatten vor allem sehr nasse und kühle Junitage dem Nachwuchs zugesetzt. Seit Jahren geht die Zahl der Horstpaare zurück: Waren es 1996 noch rund 140 Paare, wurden im vorigen Jahr genau 86 Horstpaare im Spree-Neiße-Kreis und fünf Paare in der Stadt Cottbus gezählt. Erstmals seit dem Jahr 1996 lag die Anzahl flügger Jungvögel im Jahr 2013 unter der Zahl der Horstpaare: Es waren lediglich 64 Jungtiere.