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| 14:46 Uhr

Musik und Schokolade
Jessica serviert als Schokoladenmädchen Süßigkeiten

Drei Forsterinnen probieren Schokolade nach einem israelischen Rezept, die Schokoladenmädchen Jessica serviert.
Drei Forsterinnen probieren Schokolade nach einem israelischen Rezept, die Schokoladenmädchen Jessica serviert. FOTO: LR / Katrin Kunipatz
Forst. Beim Konzert von Christina Rommel trägt die junge Forsterin die kleinen Kostproben ins Publikum. Von Katrin Kunipatz

Forst hat seit dieser Woche zwei Schokoladenmädchen. Das erste stellt sich am Donnerstag beim Schokoladenkonzert von Christina Rommel vor. Jessica Lehmann heißt die junge Frau. Sie arbeitet als Erzieherin in Forst und wurde nach einer Bewerbung ausgewählt. Schokolade dürfe bei ihr nicht fehlen, verrät sie vor dem Konzert. Ihre liebste Variante sind Nuss- oder Nougatschokoladen. Gespannt war Jessica am Donnerstagnachmittag vor Konzertbeginn, was sie erwarten würde. Aber auf der Bühne im Gut Neu Sacro lief alles wie am Schnürchen. Mit Schürze und weißen Handschuhen stand die Forsterin schließlich neben Sängerin Christina Rommel und trug die Kostproben auf einem großen silbernen Tablett zu den Damen und Herren im Publikum.

Zuvor hatten sich die Gäste vom Duft der Schokolade verzaubern lassen, der bereits den gesamten Raum füllte. Mal frech mal sinnlich umfing Christina Rommel das Publikum mit ihrer Musik. Chocolatier Dirk Beckstedde lieferte immer wieder Fakten rund um Kakao, Kakaobohnen und die unzähligen Varianten, Schokolade zu verarbeiten und zu genießen. Unterstützt wurde der langjährige Begleiter Rommels diesmal von der israelischen Pâtisseurin Moran Tabib Zada. Sie zauberte eine Geige – ganz aus Schokolade und hatte fürs Publikum auch eine Schokoladenkostprobe aus ihrer Heimat dabei.

Selbst für Christina Rommel ist der Auftritt im Gut Neu Sacro besonders. Erst einen Tag zuvor hatte Rommel mit ihrer Band ein Schokoladenkonzert in Paris gespielt. „Wir sind hier im Frühjahr vom Publikum so herzlich und freundlich aufgenommen worden“, sagt sie. Dieses Strahlen in den Augen sei ein Grund gewesen, noch einmal in diesen Räumen zu spielen. Nach den großen und eher anonymen Hallen sei es schön, es sich gemütlich zu machen, so die Sängerin. Die Nähe zum Publikum sei dabei ungewohnt, aber angenehm. Die Zuhörer danken es. Nach einer kurzen Aufwärmphase wippen, klatschen und singen sie mit.

Das zweite Schokoladenmädchen wurde dann erst am Freitagabend nach Redaktionsschluss bei einem weiteren Schokoladenkonzert vorgestellt.