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| 17:37 Uhr

Forst
Vom Schneewalzer bis zu Toten Hosen

Der musikalische Nachwuchs der Musikschule Fröhlich beim Konzert im Forster Hof.
Der musikalische Nachwuchs der Musikschule Fröhlich beim Konzert im Forster Hof. FOTO: Margit Jahn
Forst. Der musikalische Nachwuchs der Musikschule Fröhlich überzeugte zum Jahresabschlusskonzert im Forster Hof.

Früh übt sich, wer ein Meister werden will – davon konnten sich Hunderte von begeisterten Eltern sowie Großeltern und Gäste am dritten Adventssonntag im stimmungsvollen Forster Hof überzeugen. Bis in die letzte Stuhlreihe waren die Plätze zum Adventskonzert  mit über 100 Mitwirkenden zwischen vier und 27 Jahren zum Jahresabschluss besetzt. Ina Schleh, Musiklehrerin der Musikschule Fröhlich, moderierte und dirigierte die beiden Programmteile, bei denen die Kleinen zu Beginn und die großen Musikschüler im Alter ab zehn Jahren im zweiten Teil ihr Erlerntes zum Besten gaben.

Mit roten Weihnachtsmützen bildeten sie zu Beginn in der Saalmitte eine lange Gasse und zogen nach und nach klatschend auf die Bühne. Ein sehr gelungener Auftakt, den die Gäste mit viel Applaus honorierten. Insgesamt saßen 49 Musikschüler in Viererreihen vor dem Publikum. „Weihnachten steht vor der Tür“ und „Sind die Lichter angezündet“ waren die ersten von sieben Liedern im ersten Block.

Wie auch im vergangenen Jahr, waren die Musikschüler im März in Weißwasser im Probelager, und dort wurden neben Spiel und Spaß wieder neue Lieder einstudiert. Zum Beispiel „Sofia“ von Alvaro Soler oder „Tage wie diese“ von den Toten Hosen. Die jungen Musiker, deren Augen auf der Bühne blitzten, kamen aus Forst, dem Amt Döbern-Land und dem Amt Neuhausen. Erstmals waren Kindergartenkinder beim Konzert dabei und der stolze Opa Bernd Jursch durfte seiner Enkelin Hanna beim gemeinsamen Singen mit zwei weiteren Kitakindern zuhören: „Ich bin das erste Mal bei diesem Konzert und bin begeistert, was Hanna gelernt hat.“ Hanna ist eines der Kindergartenkinder aus der Kita in Groß Kölzig, die Musikunterricht erhält.

Nicht fehlen durfte der traditionelle „Schneewalzer“, zu dem Ina Schleh aufforderte: „Da möchten wir Sie zum Mitschunkeln einladen.“ Aber nicht nur der Saal schunkelte im Handumdrehen, die meisten Zuschauer sangen gleich den Text zum Lied begeistert mit, sodass sich Ina Schleh sogar beim Dirigieren freudig überrascht zum Publikum umdrehte.

(mjn)