Dieses Angebot sei vor allem für Eltern mit jüngeren Kindern wichtig, die Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen müssen. Ab dem 9. Februar wird ebenfalls ein Facharzt aus Potsdam an allen fünf Wochentagen als Kinderarzt im MVZ in Forst Sprechstunden anbieten. Möglich ist diese Kooperation mit dem Klinikum Potsdam, weil MVZ und Klinik Teil der Ernst-von-Bergmann-Kliniken sind. Erst Mitte November war bekannt geworden, dass sich die bisher in Forst tätigen Kinderärzte des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus zum 31. Dezember zurückziehen.

Eingebunden in die Gespräche waren die Kassenärztliche Vereinigung und für die langfristige Lösung auch das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus (CTK).

Voraussichtlich ab 1. April soll in Forst ein Kinderarzt aus Cottbus in der neu zu schaffenden Außenstelle des Medizinischen Versorgungszentrums des CTK langfristig tätig werden. Über die Details werde noch mit der Kassenärztlichen Vereinigung gesprochen, so Hans-Ulrich Schmidt. Die Beteiligten seien zuversichtlich, eine Lösung zu finden.

Eltern brauchen sich über die Tage ohne Kinderarzt im Januar keine Gedanken machen. "Eine Erstversorgung ist immer in der Notaufnahme der Lausitz Klinik Forst möglich", erklärt deren Geschäftsführer. Hier werde entschieden, ob eine hausärztliche Versorgung im MVZ oder eine Weiterüberweisung in die Kinderklinik nach Cottbus nötig ist.

Gesichert ist und war die kinderärztliche Versorgung in der Geburtshilfe in der Lausitz Klinik, versichert Hans-Ulrich Schmidt. Über einen Kooperationsvertrag mit dem CTK stand und stehe immer ein entsprechender Facharzt zur Verfügung, der beispielsweise die Erstuntersuchung der Neugeborenen durchführt.