Ein paar kräftige Schläge mit dem Hammer, schon hatten Amtsdirektorin, Landrat, Bauamtschef, Bürgermeister und Architekt die Nägel im schmucken Holzbalken versenkt und damit den obligatorischen Part des Richtfestes bewältigt. In luftige Höhe mussten sie nicht, das war Falk Tüntzsch von der Bautzener Firma Hentschke-Bau vorbehalten, der den Richtspruch auf dem Dach des Gebäudes verlas.

12 Millionen Euro werden in neues Schulzentrum in Döbern investiert

Gut 12 Millionen Euro werden in die neue Schule investiert. Schulleiterin Evelyn Räther, emotional sehr berührt, sprach von einem „Wahnsinn“, was hier passiert sei. „Eine Grundschule, ein Schulzentrum, eine dreizügige Oberschule, dass das geht, das ist einfach nur toll“, erklärte sie.
Der Schulbau bewegt sich laut Bauamtsleiter Uwe Eppinger sowohl im Zeit- als auch im Kostenplan. Selbst Corona habe zu keinen großen Einschränkungen geführt.

Döbern wertet Schulbau als Zeichen für kommunale Selbstverwaltung

Landrat Harald Altekrüger (CDU) sprach von einer wegweisenden und wichtigen Investition für die Zukunft. „Die Schulgemeinschaft in Döbern kann sich auf ihr menschliches Fundament verlassen“, so Altekrüger, der den Wunsch äußerte, dass viele der Schüler, die hier künftig lernen, nach ihrer Ausbildung der Region die Treue halten. Bis zu diesem Richtfest war es ein langer und steiniger Weg, betonte Amtsdirektorin Anja Redlow. Der Schulbau sei eine Beleg dafür, was mit kommunaler Selbstverwaltung möglich sei, sagte Bürgermeister und Amtsausschuss-Chef Jörg Rakete (SPD).