Bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bau und Vergabe ist heftig über die künftige Stromversorgung für den Noßdorfer Anger diskutiert worden. Hintergrund ist, dass die Stromanschlüsse erneuert werden sollen. Dabei soll es nach den bisherigen Plänen der Stadt bei einem 50 KV-Anschluss für den öffentlichen Raum bleiben, obwohl bei dem nun schon traditionellen Noßdorfer Weihnachtsmarkt vor wenigen Tagen 80 KV benötigt wurden. Die fehlenden Kapazitäten mussten von Nachbargrundstücken „abgezapft“ werden.

Beate Schödel vom Fachbereich Bauen, argumentierte als Vertreterin der Verwaltung, dass für einen einmaligen jährlichen Spitzenverbrauch im Jahr nicht eine dauerhaft größere Kapazität installiert und bezahlt werden sollte, auch unter dem Aspekt, dass der Noßdorfer Weihnachtsmarkt schon groß genug sei.

Feste auf dem Anger sollen Dorffeste bleiben

In der Diskussion unter den Ausschussmitgliedern fanden sich Pro- und Contra-Stimmen, für eine Begrenzung der Veranstaltungsgrößen. So äußerten auch Ausschussmitglieder, dass die Feste auf dem Anger Dorffeste bleiben sollten.

Laut Cornelia Janisch (Linke), dürfe die Größe eines Festes aber nicht an der Größe des Stromanschlusses festgemacht werden.

Und Ausschussvorsitzender Hermann Kostrewa (SPD) betonte, dass der Noßdorfer Weihnachtsmarkt als wichtige Veranstaltung der Stadt Unterstützung verdient und die entsprechende Logistik organisiert werden sollte.

Der Vorschlag von Thomas Engwicht (Gemeinsam für Forst), zunächst die tatsächlichen Mehrkosten für einen 80-KV-Anschluss zu prüfen, und danach zu entscheiden, fand große Zustimmung.