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| 16:16 Uhr

Forst
Infoteam für Rosengartenbesucher

In roten Shirts und weißen Hosen sind Mitarbeiter der Stadtverwaltung Forst als Infoteam während der Rosengartenfesttage im Einsatz.
In roten Shirts und weißen Hosen sind Mitarbeiter der Stadtverwaltung Forst als Infoteam während der Rosengartenfesttage im Einsatz. FOTO: LR / Katrin Kunipatz
Forst. Stadt bespricht Sicherheitskonzept mit Feuerwehr, Katastrophenschutz, DRK und THW. Von Katrin Kunipatz

15 000 Besucher kamen im vergangenen Jahr zu den Rosengartenfesttagen. Geht es nach Verwaltungsvorstand Sven Zuber, sollen es in diesem Jahr genau so viele sein. Damit sich die Besucher auf dem 17 Hektar großen Parkgelände zurechtfinden, ist in diesem Jahr wieder ein Infoteam im Einsatz. Zwölf Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen der Stadtverwaltung schlüpfen in das rot-weiße Outfit, erklärt Personalratsvorsitzende Ute Schneider. Immer zu zweit sind sie an den Festtagen vom 22. bis 24. Juni im Rosengarten unterwegs.

Kathleen Merschenz ist zum ersten Mal dabei. „Die Kinder sind größer und ich kann mitmachen“, sagt die 36-Jährige bei der Vorstellung des Infoteams am Dienstag. Die 24-jährige Jenny Martin spricht Polnisch und ist schon zum vierten Mal dabei. „Die Menschen sind sehr dankbar für die Hilfe, deshalb macht es mir Spaß“, sagt sie. Weiterhin hat Jenny Martin bemerkt, dass polnisch bei Gesprächen mit den Besuchern wichtiger ist als Englisch. Deshalb verteilt das Infoteam deutsch- und polnischsprachige Programmhefte und Lagepläne. In den großen Taschen haben sie auch Pflaster, Trostgummibärchen und Hundekotbeutel dabei. Wohlfühlen heißt die Devise.

Die Sicherheit der Besucher hat Verwaltungsvorstand Sven Zuber im Blick. So wird es in diesem Jahr erstmals eine Sperrung der Wehrinselstraße für Autos geben. Bewährte Partner sind dabei: der ehrenamtliche Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und die Forster Feuerwehr. In Zusammenarbeit mit der Polizei gibt es in diesem Jahr Streifen von Bundes- und Landespolizei im Rosengarten. Selbst ein Hubschrauberlandeplatz wird eingerichtet. Schon im Vorfeld wurden Fluchtwege von der Wehrinsel geplant. So wird es wieder die beleuchtete Schwimmbrücke des THW über den Wehrgraben geben.

Erstmals waren die Rosengartenfesttage Thema bei der Stabsrahmenübung vor wenigen Wochen. Moderiert von Kreisbrandmeister Wolfhard Kätzmer sprachen rund 30 Verantwortliche von Polizei, DRK, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW), dem Katastrophenschutz des Landkreises, dem Sicherheitsdienst und die Verwaltungsvorstände der Stadt über zwei mögliche Szenarien. Wie Zuber berichtet, ging es um einen Zwischenfall mit einer explodierenden Gasflasche an einem Imbiss und den Umgang mit einer schweren Unwetterwarnung. In einer Parkanlage mit historischem Baumbestand bergen starke Gewitter ab Windstärke acht oder mit Hagelschlag Gefahren für die Besucher, so Zuber. Im Mittelpunkt stehe das neue Kommunikationskonzept. Im zentralen Einsatzwagen der Forster Feuerwehr laufen dann alle Infos zusammen und wird der Wetterbericht überwacht. Über verschiedene Sprechfunkkreise erreichen die Entscheidungen der Verantwortlichen die Zuständigen im Park und damit auch die Besucher.