ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:36 Uhr

In Keune geht der Straßenbau im nächsten Jahr weiter

Forst. Gedrosseltes Tempo bei der Befestigung von Anliegerstraßen in diesem Jahr in Forst. Während im Vorjahr begonnene Baumaßnahmen planmäßig abgeschlossen werden konnten, darunter beispielsweise die Straßen Am Wehr und St. Beate Möschl

Benno in Noßdorf oder die Andreas-Hofer-Straße und der Gertraudenweg in Keune, verschiebt sich der Baubeginn anderer Maßnahmen von 2015 auf 2016. Das betrifft unter anderem die Kleine Feldstraße in Mexiko und das Vorhaben Friesenstraße/Lindnersweg in Keune.

"Gerade im Anliegerstraßenbau ist es uns ganz wichtig, dass alle Grundlagen geklärt werden, bevor die Bauarbeiten beginnen", begründet Sabine Jahnke, Fachbereichsleiterin Straßenbau in der Forster Stadtverwaltung, den Aufschub. Die Klärung aller Details habe Vorrang vor Baubeginn, unter dem Aspekt sei die Planung in Ruhe weitergeführt worden. Inzwischen kann sie Einigung signalisieren, unter anderem zur Hausmüll-Abfuhr an Sackgassen. Die Anlieger der Kleinen Feldstraße zum Beispiel werden künftig ihre Mülltonnen nicht mehr zu einem festgelegten Sammelplatz am Anfang der Sackgasse bringen müssen. "Die Menschen werden nicht jünger. Deshalb haben wir hier noch einmal Grunderwerb getätigt. Es wird eine Wendeanlage gebaut. Jetzt können wir mit der Planung fortfahren", erläutert Jahnke. Ähnlich ist die Situation in der Friesenstraße. Hier gibt es eine Einigung über einen anderen Sammelplatz für Hausmülltonnen als ursprünglich vorgesehen. Die Planung wird nun entsprechend geändert und der Baubeginn verschoben. "Was wir den Bürgern immer zusagen ist, dass wir keine Winterbaustellen einrichten. Daran halten wir uns. Die Straßenbauarbeiten beginnen im Frühjahr 2016", so Jahnke.

Noch im November fertiggestellt werden soll der Erikaweg in Mexiko im Quartier Am Hirschsprung. Im kommenden Jahr folgt hier die Kleine Feldstraße. Alle anderen Anliegerstraßen in dem Quartier befinden sich ebenfalls in der Planung. "Realisierungszeitraum ist 2016/17", kündigt Sabine Jahnke an. 2016/17 soll auch der Dornbuschweg in Keune ausgebaut werden. "Die Planungen dazu haben begonnen." Ist der Dornbuschweg fertiggestellt, sollen die Friedhofstraße und der Luisenweg folgen. Seit 2012 werden in Keune Zug um Zug Sandstraßen befestigt. Die Befestigung von Anliegerstraßen gehört zur Verkehrssicherungspflicht, wie Sabine Jahnke erklärt. Zudem gelten Grundstücke laut Bundesbauordnung als nicht erschlossen, wenn die Straße vor der Tür nicht befestigt ist. Deshalb treibt die Stadt die Planungen und die Straßenbaumaßnahmen in dem Bereich voran - in Abstimmung mit den Bürgern, die laut Gesetz bei Anliegerstraßen 90 Prozent der Gesamtbaukosten aus eigener Tasche zahlen. Derzeit sind noch rund 24 Kilometer Anliegerstraßen in Forst unbefestigt.