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Soziales
In Forst werden 100 Wunschpaten gesucht

Mit den Wunschkugeln behängen die Projektpartner den Baum in der Stadtbibliothek (v.r.n.l.) Carola Schneider vom Mehrgenerationenhaus, Heike Korittke von der Stadtverwaltung, Kathrin Schubert vom Familientreff, Sylvia Schneider von der Forster Tafel und Sabine Härtel vom Netzwerk für Gesunde Kinder.
Mit den Wunschkugeln behängen die Projektpartner den Baum in der Stadtbibliothek (v.r.n.l.) Carola Schneider vom Mehrgenerationenhaus, Heike Korittke von der Stadtverwaltung, Kathrin Schubert vom Familientreff, Sylvia Schneider von der Forster Tafel und Sabine Härtel vom Netzwerk für Gesunde Kinder. FOTO: Katrin Kunipatz / LR
Forst. Kinder aus sozial schwachen Familien in Forst sollen bei einer Feier am 15. Dezember Geschenke bekommen. Dafür stehen in der Rosenstadt seit Montag mehrere Wunschbäume.

In Forst beginnt die Zeit der Wunschbäume. Seit Montagnachmittag stehen sie in der Stadtbibliothek, der Hufeland-Apotheke, dem Rewe-Markt und der Apotheke Cottbuser Straße. Wer möchte, kann Wunschpate werden, eine Kugel abnehmen und den Wunsch des Kindes zwischen null und zwölf Jahren erfüllen. Insgesamt 100 Wunschkugeln haben Kinder mit ihren Eltern gestaltet. Sie kommen aus Familien, die wirtschaftlich nicht so gut gestellt sind.

Beteiligt sind an der Wunschbaumaktion neben der Stadt Forst, die das Projekt über Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“ finanziert der Nix-Verein, das Netzwerk Gesunde Kinder, der Familientreff, die Forster Tafel und das Mehrgenerationenhaus. Die Kinder bekommen ihre Geschenke am 15. Dezember im Forster Hof überreicht. Initiiert hat die Aktion vor zwei Jahren Bürgermeister Philipp Wesemann. Im vergangenen Jahr kamen rund 150 Wunschkugeln zusammen. Wie Stadtteilmanagerin Kathleen Hubrich berichtet, gab es mehr interessierte Paten. Sie rechnet damit, dass die Kugeln in diesem Jahr schnell weg sein werden. Die erste Interessentin war bereits beim Aufhängen dabei und nahm ihre Kugel mit. Sollten die Wunschkugeln nicht für alle Paten reichen, hat Sylvia Schneider von der Forster Tafel eine Idee: „Wer möchte, kann Weihnachtsgeschenke für Kinder auch direkt bei der Forster Tafel in der Bahnhofstraße abgeben.“

(kkz)