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| 11:18 Uhr

Engagement für Senioren
„Amtsablösung“ zwischen zwei Powerfrauen

 Amtsübergabe in Klein Kölzig: Annelies Noack, Hannelore Raak, Gisela Krug und Ilona Lohmann (v.l.).
Amtsübergabe in Klein Kölzig: Annelies Noack, Hannelore Raak, Gisela Krug und Ilona Lohmann (v.l.). FOTO: Angela Hanschke
Neiße-Malxetal/Klein Kölzig. An der Spitze der Klein Kölziger Volkssolidaritäts-Ortsgruppe hat es einen Wechsel gegeben. Viele Vorhaben sind geplant.

Dreizehn Jahre lang hat Gisela Krug (73) an der Spitze der Volkssolidaritäts-Ortsgruppe in Klein Kölzig gestanden. Vorbild für deren Gründung war die gut funktionierende Ortsgruppe im benachbarten Groß Kölzig gewesen. „Was die Groß Kölziger können, können wir doch auch“, sagte sie im Jahre 2005. Fröhliche Zusammenkünfte gab es seither, doch auch Trauer war zu verarbeiten. Zumeist zweimal monatlich trafen sich die Senioren in den Räumen der Ortswehr zum Basteln, zu Ausfahrten, bei Grillfesten und mehrmals auch bei einem internen Sportfest. Jubilaren wurden an ihren Ehrentagen Glückwünsche überbracht. Kranke und Hochbetagte wurden zu Hause besucht und auch an Feiertagen nicht vergessen.

Inzwischen hat die langjährige Frontfrau der Ortsgruppe ihr Amt an Hannelore Raak (66) übergeben, die Bewährtes fortsetzen, aber auch eigene Akzente setzen will. „Als ich mich zur Übernahme bereiterklärte, ahnte ich nicht, wie viel Arbeit eigentlich darin steckt“, sagte sie bei der Vorstellung des neuen Arbeitsplanes. Geselliges, aber auch Informatives wechseln sich darin ab. Nächstes Vorhaben ist die Faschingsfeier am kommenden Mittwoch. Am 27. Februar informiert Rechtsanwalt Stefan Arnold zu den Themen „Vorsorgevollmacht und Partientenverfügung“. Am 20. März feiern die derzeit 22 Mitglieder der Volkssolidarität den Internationalen Frauentag. Im April demonstriert die Klein Kölzigerin Birgit Zuschke, wie Ostereier verziert werden können. Im selben Monat wird der Sitz der Senftenberger Firma „Scharfes Gelb“ besucht. „In den Sommermonaten stehen eine Radtour, ein Sommerfest und ein lustiges Sportfest auf dem Plan“, informiert Hannelore Raak vorab.

Ein großer Organisationsaufwand steht hinter jedem einzelnen Vorhaben. Erfreut zeigte die Vorsitzende sich über die Team-Arbeit im neuen Vorstand. Ihre Zeit muss Hannelore Raak gut einteilen, denn ebenso wie ihr Ehemann Norbert arbeitet sie ehrenamtlich bei der Tafel in Cottbus mit. Am Mittwoch, dem 27. Februar, wird um 21.15 Uhr im RBB ein halbstündiger Beitrag über dieses Engagement ausgestrahlt.

(aha)